Junglandwirte und Neueinsteiger in Spanien erhalten knapp 14 Millionen Euro an GAP-Geldern
Insgesamt 13,8 Millionen Euro aus Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wurden Landwirt:innen und Viehzüchter:innen, die erstmals eine solche Tätigkeit aufnahmen, 2021 vom spanischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (FEGA) zugewiesen.
Insgesamt 13,8 Millionen Euro aus der nationalen Reserve für die Basisprämien innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wurden Landwirt:innen und Viehzüchter:innen, die erstmals eine solche Tätigkeit aufnahmen, 2021 vom spanischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (FEGA) zugewiesen.
Dies teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung (MAPA) des Landes am Donnerstag in einer Erklärung mit. Laut Angaben des Ministeriums beläuft sich die durchschnittliche Höhe der Beihilfen auf 5.523,43 Euro pro Begünstigtem.
Der FEGA übernimmt im Bereich Landwirtschaft die Beantragung und Auszahlung der EU-Fördermittel an die begünstigten Unternehmen, um die Erreichung der politischen Ziele der GAP zu gewährleisten.
85 Prozent der Begünstigten dieser Zahlung sind laut dem Ministerium junge Menschen, die eine Gesamtzuweisung von knapp 12 Millionen Euro (durchschnittlich rund 5.500 Euro pro Begünstigtem) erhielten.
Anderen Landwirt:innen und Viehzüchter:innen, die ihre Tätigkeit in der Landwirtschaft aufnehmen, wurden aus der Reserve insgesamt rund zwei Millionen Euro gewährt. Diese Mittel werden unter 377 Begünstigten verteilt, was einer durchschnittlichen Mittelzuweisung von rund 5.300 Euro pro Begünstigten entspricht.
Im Zeitraum zwischen 2015 und 2021 wurden 23.604 Landwirt:innen und Viehzüchter:innen Zahlungsansprüche aus dem Topf in Höhe von annähernd 123 Millionen Euro zugewiesen, was einem Durchschnitt von 17,5 Millionen Euro pro Jahr entspricht. Im vorherigen Zeitraum waren es lediglich fünf Millionen Euro gewesen.
Verglichen mit dem Jahresdurchschnitt von 1.050 jungen Menschen, die im Zeitraum 2007-2014 Ansprüche aus der Reserve erhalten haben, lag der Jahresdurchschnitt junger Begünstigter dieser Beihilfe zwischen 2015 und 2021 bei 2.949.
Das Ministerium wies darauf hin, dass der von Spanien vorgelegte nationale Strategieplan für die GAP 2023 bis 2027 die Priorisierung von Junglandwirt:innen bei der Zuteilung der nationalen Reserve der neuen Grundeinkommensbeihilfe für Nachhaltigkeit aufrechterhalten werde, die die derzeitige Basisprämienregelung ersetzen wird.