Kommission entwirft Weißbuch und Aktionsplan zur Verbesserung ihrer Kommunikationsstrategie [DE]
Die Umrisse des Plans von Kommissarin Wallström zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit der EU kristallisieren sich nach einem internen Sonderseminar der Kommission am 23. April langsam heraus.
Die Umrisse des Plans von Kommissarin Wallström zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit der EU kristallisieren sich nach einem internen Sonderseminar der Kommission am 23. April langsam heraus.
Zu Beginn der Amtszeit der Kommission von Präsident Barroso wurde Kommissarin Wallström damit beauftragt, Möglichkeiten zur Verbesserung der Informations- und Kommunikationsstrategie der EU gegenüber den Bürgern zu identifizieren. In einem jüngsten EURACTIV-Interview räumte Wallström jedoch ein, dass dieses Vorhaben aufgrund interner Probleme nur schleppend vorankomme.
Die Kommissionsmitglieder haben am 23. April über den Aktionsplan zur Verbesserung des Images der EU beraten. Die Kommission arbeitet derzeit auch an einem Weißbuch über ihre Kommunikationsstrategie, welches sich vor allem mit der Rolle anderer Akteure (u.a. nationale Regierungen, Parlamentsmitglieder und Medien) befassen soll. Beide Dokumente sollen innerhalb der nächsten zwei Monate vorgestellt werden.
Eine der Hauptbotschaften dieser Pläne wird darin bestehen, dass die EU ihren Bürgern besser zuhören muss (der „EU Ohren geben“). Daher sollen die telefonischen Informationsdienste für die Bürger ausgebaut werden. Außerdem will die Kommission künftig mehr Treffen in den Mitgliedstaaten abhalten und die Vertretungen dort stärken, indem ihnen unter anderem mehr Spielraum eingeräumt werden soll, selber mit lokalen und regionalen Akteuren in Kontakt zu treten.