Kreml sagt Serbien im Streit mit Kosovo volle Unterstützung zu
Moskau hat Belgrad volle Unterstützung für deren „konstruktive Position“ in der jüngsten diplomatischen Krise mit Kosovo zugesagt.
Moskau hat Belgrad volle Unterstützung für deren „konstruktive Position“ in der jüngsten diplomatischen Krise mit Kosovo zugesagt.
Kosovo hatte für gestern die Einführung von Gegenmaßnahmen gegen in das Land reisende Serben geplant. So hätten Serben für die Einreise in den Kosovo zusätzliche kosovarische Reisedokumente, sowie kosovarische Nummernschilder benötigt.
Zwar wurde die Einführung der Maßnahmen aufgrund von Vermittlungen der EU und der USA um 30 Tage verschoben, die Reaktion aus Russland ließ aber trotzdem nicht lange auf sich warten.
„Wir unterstützen Serbien absolut und stehen den Serben im Kosovo nahe. Wir glauben, dass es sich um völlig unangemessene Forderungen handelt. Gott sei Dank ist die Situation nicht über Nacht eskaliert, sondern das Problem wurde nur um einen Monat verschoben“, sagte der Pressesprecher des Kremls, Dmitri Peskow, am Montag auf die Frage eines Journalisten.
Obgleich Serbien bereits seit längerem dieselben Auflagen für Kosovaren umgesetzt hat, hat die serbische Regierung den Kosovo beschuldigt, eine ernsthafte Krise heraufzubeschwören, eine Ansicht, die auch vom Kreml geteilt wird.
„Wir unterstützen die friedliche und konstruktive Position Belgrads, die auch vom serbischen Präsidenten geteilt wird, der in diesem Zusammenhang zu Frieden und konstruktiven Aktionen aufruft. Wir glauben, dass die Staaten, die den Kosovo anerkannt haben und die Garanten sind, die Behörden im Kosovo davor warnen sollten, unüberlegte Schritte zu unternehmen, die zu neuen Eskalationen führen könnten“, sagte Peskow.