Nordkorea baut weiter an Raketentestanlage

Beim des US-Präsidenten und des koreanischen Machthabers war es nicht gelungen, Kim-Jong Un ein Versprechen zur Beendung seines Atomwaffenprogramm abzuringen. Das Land scheint seine Stützpunkte weiter auszubauen.

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Nordkorea scheint trotz der Drohung neuer US-Sanktionen sein Raketenprogramm weiterzuentwickeln. [SevenMaps7/ Shutterstock]

Nachdem Treffen mit US-Präsident Donald Trump scheint Nordkorea mit den Bauarbeiten an einer Raketentestanlage fortzufahren. Beim Treffen war es nicht gelungen, Kim-Jong Un ein Versprechen zur Beendung seines Atomwaffenprogramm abzuringen.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap und US-Experten berichteten am Dienstag, dass Arbeiten an der Anlage im Gange seien. Yonhap berief sich dabei auf Informationen des südkoreanischen Geheimdienstes, die auf die Beobachtung Nordkoreas spezialisierte US-Website 38 North und das Center for Strategic and International Studies auf Satellitenbilder. 38 North zufolge wurden Strukturen auf der Sohae-Startrampe zwischen dem 16. Februar und dem 2. März wieder aufgebaut.

Nach dem Scheitern des zweiten Gipfels von Trump und Kim in der vergangenen Woche drohten die USA mit neuen Sanktionen. Die US-Regierung wolle nach dem Treffen in Hanoi sehen, ob die Führung in Pjöngjang bereit sei, ihr “Atomwaffenprogramm und alles, was damit verbunden ist” aufzugeben, sagte Trumps Sicherheitsberater John Bolton dem TV-Sender Fox Business Network. Wenn Nordkorea nicht dazu bereit sei, werde es keine Lockerung der Sanktionen sondern womöglich eine weitere Verschärfung der Strafmaßnahmen geben. Kim und Trump hatten sich in Hanoi nicht auf eine atomare Abrüstung Nordkoreas einigen können.