Orbans Pläne zur Förderung der Mehrsprachigkeit [DE]
Der designierte rumänische Kommissar Leonard Orban hat versprochen, den Aufgabenbereich Mehrsprachigkeit so zu führen, dass alle Branchen davon profitieren würden. Mehrsprachigkeit könne jeder Branche einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, wenn sie dazu beitrage, lokale Märkte voranzubringen und neue Produkte zu schaffen, die ebenfalls die Mehrsprachigkeit förderten.
Der designierte rumänische Kommissar Leonard Orban hat versprochen, den Aufgabenbereich Mehrsprachigkeit so zu führen, dass alle Branchen davon profitieren würden. Mehrsprachigkeit könne jeder Branche einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, wenn sie dazu beitrage, lokale Märkte voranzubringen und neue Produkte zu schaffen, die ebenfalls die Mehrsprachigkeit förderten.
Im Hinblick auf die Gleichstellung von Mann und Frau sagte Orban, die Rechte der Frauen müssten in jedes offizielle Dokument der Europäischen Union einfließen. Orban nannte als Beispiele die französische Wendung „Mme la secrétaire générale“ anstelle der üblichen Bezeichnung „Mme le secrétaire général“ und den englischen Begriff „chairman“, der durch „chairperson“ ersetzt wurde. Auf die Frage der deutschen Europaabgeordneten Lissy Gröner (PES), die nach den linguistischen Aspekten der Gleichheit zwischen Mann und Frau fragte, antwortete der Rumäne, dass diese Frage einen wichtigen Bereich seiner Arbeit darstellen werde und sein Kabinett in dieser Hinsicht ausgeglichen sein werde. Kritiker hatten zuvor Orbans neuen Posten, der durch die Abspaltung der Mehrsprachigkeit aus dem Aufgabenbereich des aktuellen Kommissars für Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit, Jan Figel’, entstanden war, als überflüssig bezeichnet. Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatte daraufhin die Umstrukturierung mit dem dringend notwendigen Management der Amtssprachen verteidigt, deren Anzahl nach der Erweiterung um Rumänien und Bulgarien am 1. Januar 2007 auf 23 steigen wird.