Portugal will Bevölkerung vor Inflation schützen
Der portugiesische Premierminister António Costa hat am Donnerstag gegenüber Reporter:innen erklärt, dass Maßnahmen zur Unterstützung portugiesischer Familien bei der Bewältigung der steigenden Lebenshaltungskosten am Montag angekündigt werden sollen.
Der portugiesische Premierminister António Costa hat am Donnerstag gegenüber Reporter:innen erklärt, dass Maßnahmen zur Unterstützung portugiesischer Familien bei der Bewältigung der steigenden Lebenshaltungskosten am Montag angekündigt werden sollen.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem mosambikanischen Präsidenten Filipe Jacinto Nyusi wurde Costa von der portugiesischen Presse gefragt, ob er einige dieser Maßnahmen zur Stützung der Familieneinkommen angesichts der Inflation vorantreiben könne, die auf der außerordentlichen Kabinettssitzung am Montag (5. September) verabschiedet werden sollen.
„Es muss sichergestellt werden, dass sowohl die Familien als auch die Unternehmen in der Lage sind, diese Situation zu meistern, und genau daran arbeiten wir. Montag ist fast schon übermorgen“, sagte er und warnte, dass „die Inflation eines der schwierigsten wirtschaftlichen Phänomene ist, die es zu bewältigen und zu kontrollieren gilt.“
Er wies außerdem darauf hin, dass das Ende des Krieges in der Ukraine unvorhersehbar sei.
Auf die Frage, wer das Amt des Gesundheitsministers nach der Rücktrittsankündigung von Marta Temido übernehmen werde, antwortete der Premierminister, dass man sich noch mit innenpolitischen Fragen befasse.
Der portugiesische Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa erklärte, Maßnahmen zur Unterstützung von Familien und Unternehmen bei der Bewältigung der Inflation sollten auf EU-Ebene beschlossen werden.
„Ich denke, dass zum jetzigen Zeitpunkt in allen Ländern eine Reihe von Maßnahmen erwogen werden muss. Ideal wäre es, wenn dies auf europäischer Ebene geschehen würde, da sonst die Ungleichheiten in Europa zunehmen“, sagte Rebelo de Sousa am Donnerstag.