Portugiesische Regierung billigt Entlastungspaket für Fischereisektor
Die portugiesische Regierung hat Maßnahmen zur Entlastung des Fischerei- und Agrarsektors beschlossen. Dadurch sollen die durch den Ukraine-Krieg entstandenen, höheren Produktionskosten ausgeglichen werden.
Die portugiesische Regierung hat Maßnahmen zur Entlastung des Fischerei- und Agrarsektors beschlossen. Dadurch sollen die durch den Ukraine-Krieg entstandenen, höheren Produktionskosten ausgeglichen werden.
„Die in dieser Verordnung vorgesehene Unterstützung soll die Marktteilnehmer im Fischerei- und Aquakultursektor sowie in der Verarbeitung und Vermarktung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen für die zusätzlichen Produktionskosten entschädigen, die durch die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine entstanden sind“, heißt es in einem Dekret, das am Montag im Diário da República, dem Amtsblatt der Regierung, veröffentlicht wurde.
Die fragliche Unterstützung deckt zusätzliche Produktionskosten ab, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2022 für Fischereiunternehmen und zwischen dem 24. Februar und dem 31. Dezember desselben Jahres für Aquakultur- und Verarbeitungsunternehmen anfallen.
Die Zuweisung beläuft sich auf insgesamt 23,5 Mio. EUR, die aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) kofinanziert werden.
Davon sind 8 Millionen Euro für die Fischerei, 6 Millionen Euro für die Aquakultur und 9,5 Millionen Euro für die Verarbeitung und Vermarktung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen vorgesehen.
Wie in dem Erlass betont wird, ist diese Aufteilung nur ein Richtwert und kann durch Entscheidung des Verwalters noch angepasst werden.