Schweden übernimmt die Führung
Schweden hat heute die EU-Ratspräsidentschaft von Tschechien übernommen. Die Herausforderungen für die nächsten sechs Monate sind hoch - die Erwartungen auch.
Schweden hat heute die EU-Ratspräsidentschaft von Tschechien übernommen. Die Herausforderungen für die nächsten sechs Monate sind hoch – die Erwartungen auch.
Die Problem-Dossiers stapeln sich auf dem Tisch der schwedischen Ratsführung: Die Wirtschaftskrise hat Europa fest im Griff, die Arbeitslosenzahlen steigen, die Finanzmärkte sind unstabil, der russisch-ukrainische Gasstreit droht wieder zu eskalieren.
Die Schweden werden an europäischen Lösungsstrategien für die akuten Probleme arbeiten. Gleichzeit aber nachhaltige Ansätze anstreben. Das gilt für die hochverschuldeten öffentlichen Haushalte ebenso wie für den Klimaschutz.
Was genau auf der Agenda steht, erklärt im ausführlichen EURACTIV.de-Interview Maria Asenius, Schwedens Staatssekretärin für Europaangelegenheiten.
Das ambitionierte Programm der Schweden wirft dabei die Frage auf, "Und wer soll das bezahlen"? Das ist nur eines der vielen Konfliktlinien, die Jan Techau, Europaexperte der DGAP im EURACTIV.de-Interview erläutert.
Die Details zum Programm der Schweden, die Hintergründe, Hoffnungen und Hürden sind zusammengefasst im EURACTIV.de-Dossier zu Schwedens Ratspräsidentschaft.