Cyberangriff in Slowenien: Chinesische Hacker im Verdacht

Chinesische Hacker stehen im Verdacht, einen Cybernagriff auf das slowenische Außenministerium durchgeführt zu haben. Ziel des Angriffs sollen vor allem politische Dokumente gewesen sein.

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Unter Berufung auf inoffizielle Quellen identifizierte 24ur Vixen Panda, eine bekannte chinesische Hackergruppe, als den wahrscheinlichsten Angreifer. [Shutterstock/Herr Loeffler]

Chinesische Hacker stehen im Verdacht, einen Cyberangriff auf das slowenische Außenministerium durchgeführt zu haben. Ziel des Angriffs sollen vor allem politische Dokumente gewesen sein.

Laut der slowenischen Nachrichtenseite 24ur wurde die chinesische Hackergruppe Vixen Panda als der wahrscheinlichste Angreifer identifiziert.

Die Hacker hätten es auf zwei Server abgesehen, die mit den Servern von Außenministerien in mehreren europäischen Ländern kommunizierten. Letzte Woche erklärte ein Sprecher des Ministeriums, dass ein Angriff auf Außenministerien in mehreren Ländern von einem „Drittland“ ausgegangen sei.

Parlamentarier befragten am Mittwoch den Staatssekretär des Außenministeriums Samuel Žbogar zu dem Angriff. Žbogar sagte, er könne weder die angebliche chinesische Beteiligung noch irgendeine der von 24ur aufgestellten Behauptungen bestätigen.

Während das IT-System des Ministeriums unmittelbar nach der Entdeckung des Angriffs heruntergefahren wurde und nun aufgeräumt wird, dauert die Untersuchung des Angriffs noch an.

Das Außenministerium hat noch nicht mit dem chinesischen Botschafter gesprochen, denn „es gibt noch keine Bestätigung, welches Land hinter dem Angriff steckt“, bestätigte Žbogar.

(Sebastijan R. Maček | sta.si)