Spaniens Ministerpräsident Sánchez warnt vor einem „neuen Wettrüsten“
Die europäische Sicherheits- und Verteidigungsindustrie müsse gestärkt werden, aber Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus dürfe die EU und die Welt nicht in eine Richtung eines neuen Wettrüsten führen, warnte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez.
Die europäische Sicherheits- und Verteidigungsindustrie müsse gestärkt werden, aber Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus dürfe die EU und die Welt nicht in eine Richtung eines neuen Wettrüsten führen, warnte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez.
Madrid – Der Ministerpräsident sagte, die EU solle ihr außenpolitisches Handeln verstärken, um „sehr mächtigen Feinden“ entgegentreten zu können, die Europa spalten, Grenzen neu ziehen oder Landkarten umbenennen wollen.
Die Europäische Union solle auch ihre strategische Beziehung zu den USA stärken, die er als einen wesentlichen Verbündeten bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen bezeichnete.
Sanchez sprach sich auch für die Stärkung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie aus. Deutlich machte er jedoch, dass „eine militaristische Entwicklung, die uns in ein neues Wettrüsten führt“, nicht gefördert werden sollte.
Europa „muss ein für alle Mal aufwachen […] in einer Welt wie dieser reicht es nicht aus, sich an die geopolitische Realität anzupassen“, erklärte der spanische Ministerpräsident am Dienstag.
Sánchez forderte unterdessen einen gerechten und nachhaltigen Frieden in der Ukraine, denn es geht um die Zukunft dieses souveränen Landes, aber auch um die Zukunft der europäischen Sicherheit.
[Bearbeitet von Victoria Becker]