Trotz Wirtschaftswachstum mahnt IWF Albanien zu weiteren Reformen

Die albanische Wirtschaft soll trotz der aktuellen Inflationsrate wachsen, so der Gouverneur der Bank von Albanien, Genc Sejko, der sich am Montag in Tirana mit dem stellvertretenden Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Bo Li, traf.

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Während des Treffens dankte Sejko dem IWF für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Ausarbeitung von Wirtschafts- und Finanzreformen und der Umsetzung von Verfahren zur Konsolidierung des Bankensystems. Er sprach auch von Maßnahmen, um die Inflation zu bremsen und wieder in den Griff zu bekommen. [<a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/close-albanian-lek-albania-national-currency-1355878244" target="_blank" rel="noopener">682A IA / Shutterstock</a>]

Die albanische Wirtschaft soll trotz der aktuellen Inflationsrate wachsen, so der Gouverneur der Bank von Albanien, Genc Sejko, der sich am Montag in Tirana mit dem stellvertretenden Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Bo Li, traf.

Während des Treffens dankte Sejko dem IWF für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Ausarbeitung von Wirtschafts- und Finanzreformen und der Umsetzung von Verfahren zur Konsolidierung des Bankensystems. Er sprach auch von Maßnahmen, um die Inflation zu bremsen und wieder in den Griff zu bekommen.

„Die Bank von Albanien ist weiterhin bereit, zum richtigen Zeitpunkt und mit der richtigen Kraft einzugreifen, um die Stabilität der Preise im Land zu gewährleisten und geeignete Bedingungen für ein nachhaltiges und langfristiges Wachstum der albanischen Wirtschaft zu schaffen“, sagte Sejko.

Das externe Umfeld bleibt weiterhin schwierig. Der Gouverneur erklärte jedoch, dass die albanische Wirtschaft im Jahr 2022 und darüber hinaus voraussichtlich wachsen werde. Er stellte fest, dass im Jahr 2022 die Einlagen und Kredite zunahmen, die Kreditqualität sich verbesserte und andere Stabilitätsindikatoren auf einem angemessenen Niveau blieben. Weitere Punkte, die er erwähnte, waren die Förderung einer gesunden Kreditvergabe, die Reduzierung notleidender Kredite – auch bekannt als Problemkredite – und die Digitalisierung des Zahlungssektors.

„Ich habe es in den letzten Jahren gesagt. Albanien war in drei aufeinanderfolgenden Jahren mit starken Schocks konfrontiert, wie dem Erdbeben 2019, der weltweiten Pandemie und dem erheblichen Anstieg der Energie- und Lebensmittelpreise aufgrund des Krieges in der Ukraine. Trotzdem hat das Land weitere Fortschritte gemacht“, so Sejko.

Aber die Stärkung der Institutionen, die Verbesserung der öffentlichen Verwaltung und die Einhaltung der besten internationalen Standards bleiben notwendige Voraussetzungen für die Umsetzung von Reformen und die Erreichung dieser Ziele.