Ukraine-Ringtausch: Deutscher Panzer trifft in Tschechien ein

Die tschechische Armee wird diese Woche den ersten Kampfpanzer erhalten, den Deutschland dem Land im Tausch für tschechische Lieferungen an die Ukraine zur Verfügung stellt.

EURACTIV.cz
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Die tschechische Armee wird die Panzer am Mittwoch zusammen mit Ersatzteilen, Munition und einer dreijährigen Serviceunterstützung, einschließlich der Ausbildung der Soldat:innen, erhalten. [Shutterstock/Mike Mareen]

Die tschechische Armee wird diese Woche den ersten Kampfpanzer erhalten, den Deutschland dem Land im Tausch für tschechische Lieferungen an die Ukraine zur Verfügung stellt.

Insgesamt soll das Land 14 Panzer erhalten, die zuvor von der Schweizer und der deutschen Armee genutzt und nach ihrer Ausmusterung von der deutschen Firma Rheinmetall übernommen wurden.

Am Mittwoch soll der erste Panzer zusammen mit Ersatzteilen, Munition und einer dreijährigen Serviceunterstützung, einschließlich der Ausbildung der Soldat:innen, bei den tschechichen Truppen eintreffen.

Die Lieferung ist Teil eines Ringtauschs, auf den sich Premierminister Petr Fiala und Bundeskanzler Olaf Scholz im Mai geeinigt hatten.

Dem Abkommen zufolge entschädigt Deutschland die Tschechische Republik für die sowjetischen Panzer, die es an die Ukraine liefert. Im Rahmen des Ringtauschs werden weitere Waffen und Ausrüstungen nach Tschechien geschickt, wobei alle deutschen Panzer bis Ende nächsten Jahres eintreffen sollen.

Die beiden Länder verhandeln auch über den Kauf von bis zu 50 weiteren modernen Panzern des Typs „Leopard 2A7+“ in verschiedenen Modifikationen, die Tschechien in den kommenden Jahren erwerben will.