UN-Klimagipfel sagt mehr Engagement im Kampf gegen Klimawandel zu

Die Teilnehmer des UN-Klimagipfels haben ein stärkeres Engagement im Kampf gegen den Klimawandel zugesagt. Bindend sind die beschlossenen Maßnahmen allerdings nicht.

Euractiv.de
Foto: Patrick Gruban (CC BY-SA 2.0)
Foto: Patrick Gruban (CC BY-SA 2.0)

Die Teilnehmer des UN-Klimagipfels haben ein stärkeres Engagement im Kampf gegen den Klimawandel zugesagt. Bindend sind die beschlossenen Maßnahmen allerdings nicht.

Sie setzten sich zum Abschluss des eintägigen Treffens in New York am Dienstag unter anderem zum Ziel, die Zerstörung der Regenwälder bis 2030 zu beenden, die Lebensmittelproduktion zu verbessern und den Anteil von Elektrofahrzeugen in Städten zu erhöhen.

Bis Ende 2015 sollen zudem mehr als 200 Milliarden Dollar gesammelt werden, um Klimaschutz-Initiativen zu finanzieren. So sollen unter anderem Entwicklungsländer bei ihren Bemühungen unterstützt werden, auf erneuerbare Energien umzusteigen und sich gegen Hitzewellen, Dürreperioden oder den Meeresspiegelanstieg zu wappnen.

Die Maßnahmen sind nicht bindend. Allerdings könnten sie den bislang schleppenden Vorbereitungen für den Weltklimagipfel in Paris Ende 2015 einen Schub geben. Auf dem Treffen, zu dem Vertreter aus 200 Nationen erwartet werden, soll ein umfassendes Klimaabkommen geschlossen werden.