UN-Konferenz: Gespräche über Klimapolitik nach 2012 kommen nicht voran [DE]

Die Gespräche über internationale Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels nach Kyoto haben auf einer UN-Konferenz in Bonn keine Fortschritte gebracht. Bilaterale Treffen zwischen der EU und den USA am 18. Mai endete nicht wie erhofft mit einer gemeinsamen Erklärung.

Die Gespräche über internationale Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels nach Kyoto haben auf einer UN-Konferenz in Bonn keine Fortschritte gebracht. Bilaterale Treffen zwischen der EU und den USA am 18. Mai endete nicht wie erhofft mit einer gemeinsamen Erklärung.

Erste Gespräche in Bonn über internationale Maßnahmen nach 2012, die am 17. Mai im Anschluss an ein von den Vereinten Nationen finanziertes Regierungsexpertentreffen stattfanden, verliefen jedoch im Sand.

Obgleich es offiziell hieß, dass zwischen denjenigen Ländern, die das Klimarahmenübereinkommen (UNFCCC) unterzeichnet haben, lediglich ein „informeller Informationsaustausch“ zu den bereits angenommenen Maßnahmen stattfinden würde, wurde allgemein davon ausgegangen, dass das Treffen zumindest zu einer Einigung auf eine gemeinsame Grundlage für das in diesem Jahr in Montreal stattfindende Ministertreffen führen würde.

Bemühungen der EU und der USA um eine gemeinsame Grundlage für den Klimaschutzrahmen nach 2012 trugen jedoch keine Früchte. Wichtige Schwellenländer sind nach wie vor nicht dazu bereit, ihre stark ansteigenden Treibhausgasemissionen zu begrenzen.