Belgien will zu zweitem Nordsee-Gifpel einladen
Belgien will am 24. April zum zweiten Nordsee-Gipfel einladen, um darauf hinzuarbeiten, dass die Nordsee bis 2050 zum "größten grünen Energiekraftwerk" der EU wird.
Belgien will am 24. April zum zweiten Nordsee-Gipfel einladen, um darauf hinzuarbeiten, dass die Nordsee bis 2050 zum „größten grünen Energiekraftwerk“ der EU wird.
Eingeladen sind die Staats- und Regierungschefs sowie die Energieminister verschiedener Nordsee-Anrainerstaaten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Energiekommissarin Kadri Simson werden ebenfalls teilnehmen.
Am 18. Mai 2022 war Dänemark Gastgeber des ersten Nordsee-Gipfels in Esbjerg. Damals einigten sich Dänemark, Deutschland, die Niederlande und Belgien darauf, ihre gemeinsame Offshore-Stromerzeugungskapazität bis 2050 auf mindestens 150 Gigawatt zu vervierfachen.
Beim zweiten Gipfel, der am 24. April in Ostende stattfinden soll, werden neben den vier Ländern auch Frankreich, Irland, Luxemburg, Norwegen und das Vereinigte Königreich teilnehmen, wie die Kanzlei des belgischen Premierministers Alexander De Croo mitteilt. Insgesamt verfügen alle Länder über „mehr als 175.000 Kilometer Küstenlinie“, heißt es weiter.
Die Teilnehmer werden sich auch mit der Frage der Sicherheit der Offshore-Energieinfrastruktur, der Offshore-Windparks und der Kabel, die sie verbinden, befassen müssen.
„Wir müssen dafür sorgen, dass diese Energie sicher an unseren Küsten ankommt […] und sicherstellen, dass alle unsere Mitbürger, von Biarritz bis Tromso über London, Amsterdam, Dublin, Berlin und Kopenhagen, von dieser Initiative profitieren“, erklärte das belgische Kanzleramt.
In einer am Donnerstag auf Twitter veröffentlichten Mitteilung erklärte De Croo, Investitionen in Offshore-Energie würden Arbeitsplätze schaffen und Europas Führungsrolle bei der Energiewende stärken.
„Wenn wir uns zusammentun, werden wir die Energiewende beschleunigen, unsere technologische Führungsrolle stärken und Millionen von europäischen Haushalten und Unternehmen mit CO2-neutraler Energie versorgen“, fügte er hinzu.