Bericht bestätigt große Herausforderung an Rentensysteme [DE]

In einem Bericht, den der ECOFIN Rat wahrscheinlich am 14. Februar 2006 annehmen wird, heißt es, dass die EU-Mitgliedstaaten trotz alternder Bevölkerungen auf gutem Wege sind, für ausgeglichene Rentensysteme zu sorgen.

In einem Bericht, den der ECOFIN Rat wahrscheinlich am 14. Februar 2006 annehmen wird, heißt es, dass die EU-Mitgliedstaaten trotz alternder Bevölkerungen auf gutem Wege sind, für ausgeglichene Rentensysteme zu sorgen.

Der Bericht legt folgende Ergebnisse vor:

  • Europas Bevölkerung wird 2050 älter und ein wesentlich kleinerer Anteil im erwerbsfähigen Alter  sein.

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Alterspyramide der EU-25 Bevölkerungen in 2004 und 2050                                                            Quelle: Ausschuss für Wirtschaftspolitik

  • Obwohl die totale Bevölkerungszahl der EU-25 von 2004 bis 2050 nur leicht von 457 Millionen auf 454 Millionen (0,6 %) abnehmen wird, wird die erwerbsfähige Bevölkerung überproportional, um 48 Million (16 %), sinken.  Die ältere Bevölkerung, oberhalb des derzeitigen Renteneintrittsalters von 65 Jahren, wird um 58 Millionen (77 %) zunehmen.
  • Dies wird dazu führen, dass die Beschäftigungsquote  unweigerlich zunehmen muss, da  die Anzahl der erwerbsfähigen Bevölkerung kontinuierlich abnimmt. 

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Wachstumspotential seine Bestimmungsgrößen (Beschäftigung/ Produktivität)              Quelle: Ausschuss für Wirtschaftspolitik

Hieraus folgt, dass auch das Wachstumspotential sinkt.  Es wird erwartet, dass die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der EU-25 von 2,4 % im Zeitraum 2004–2010 auf 1,9 % im Zeitraum 2011-2030 auf 1,2 % zwischen 2031 und 2050 fallen wird.

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Aufbau der Rentenausgaben                                      Quelle: Ausschuss für Wirtschaftspolitik