EU-Ratspräsident Charles Michel auf dem Weg nach Kyjiw

EU-Chef Charles Michel erklärte am Donnerstagmorgen (19. Januar), er sei auf dem Weg nach Kyjiw, um mit Präsident Wolodymyr Selenskyj zu besprechen, welche "konkreten Maßnahmen" Europa zur Unterstützung der Ukraine ergreifen kann.

Euractiv.com
Michel in train
"Ich bin auf dem Weg nach Kyjiw", sagte Michel in einem Video, das er auf seinem Twitter-Account veröffentlichte, und erklärte, er werde Selenskyj sowie den Premierminister und Mitglieder des Parlaments treffen. Er sagte auch, dass er mit Präsident Selenskyj und seinem Team darüber sprechen werde, welche konkreten Maßnahmen man entwickeln könne, um sicherzustellen, dass die Ukraine stärker und leistungsfähiger wird. [Georgi Gotev]

EU-Chef Charles Michel erklärte am Donnerstagmorgen (19. Januar), er sei auf dem Weg nach Kyjiw, um mit Präsident Wolodymyr Selenskyj zu besprechen, welche „konkreten Maßnahmen“ Europa zur Unterstützung der Ukraine ergreifen kann.

„Ich bin auf dem Weg nach Kyjiw“, sagte Michel in einem Video, das er auf seinem Twitter-Account veröffentlichte und in dem er sich offenbar in einem ukrainischen Zug befindet.

Er erklärte, werde Selenskyj sowie den Premierminister und Mitglieder des Parlaments treffen.

Dabei werde er mit Präsident Selenskyj und seinem Team darüber sprechen werde, welche konkreten Maßnahmen man entwickeln könne, um sicherzustellen, dass die Ukraine stärker und leistungsfähiger wird.

Der Besuch von Michel findet am Vorabend eines richtungsweisenden Treffens der Verteidigungskontaktgruppe für die Ukraine statt, das am Freitag auf Einladung von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin auf der Air Base Ramstein in Deutschland stattfindet. Bei diesem Treffen soll weitere Hilfe für die Ukraine koordiniert werden.

Ein weiterer wichtiger kommender Meilenstein ist der EU-Ukraine-Gipfel am 3. Februar in Kyjiw, zu dem das gesamte Kollegium der Kommissar:innen in die ukrainische Hauptstadt reisen wird. Auch Michel wird an diesem Gipfel teilnehmen.

Sowohl Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als auch Michel haben Kyjiw seit dem Beginn der russischen Invasion am 24. Februar besucht. Ihre Reisepläne waren jedoch aus Sicherheitsgründen nicht im Voraus bekannt gegeben worden.