Deutsche Minenjagdboote treffen in Finnland ein
Zwei deutsche Minenjagdboote sind am Wochenende im Auftrag der NATO im Finnischen Meerbusen eingetroffen und patrouillieren nun in den Gewässern zwischen Finnland und Estland, wie Medien in beiden Ländern berichten.
Zwei deutsche Minenjagdboote sind am Wochenende im Auftrag der NATO im Finnischen Meerbusen eingetroffen und patrouillieren nun in den Gewässern zwischen Finnland und Estland, wie Medien in beiden Ländern berichten.
Finnland, Estland und die NATO haben einen gemeinsamen Fahrplan, wie die südliche und nördliche Küste des Finnischen Meerbusens in Krisen- und Kriegssituationen zu schützen ist, so bestätigten Militärquellen gegenüber der Zeitung Iltalehti.
Bei den beiden Seefahrzeugen, der „Datteln“ und der „Fulda“, handelt es sich um Minenjagdboote des Typs 332 der Frankenthal-Klasse. Auch wenn die deutsche Bundeswehr keine detaillierten Angaben zu ihren Leistungen macht, wird davon ausgegangen, dass die Schiffe in der Lage sind, sowohl Minen zu legen als auch zu entfernen.
Der Finnische Meerbusen ist rund 430 Kilometer lang und an seiner breitesten Stelle 120 Kilometer breit. Mit Minen kann man seine Häfen und seinen Verkehr effektiv blockieren, und die Halbinsel Hanko, der südlichste Punkt des finnischen Festlands, ist von besonderer strategischer Bedeutung.
Ein weiteres kritisches Gebiet in der Nähe sind die Åland-Inseln, eine autonome, entmilitarisierte Region Finnlands, die aus etwa 6.700 Inseln zwischen der finnischen Stadt Turku und Stockholm besteht.