EU koordiniert Hilfszahlungen für Zypern und den Libanon [DE]

Der vom Krieg gezeichnete Libanon hat die internationale Gemeinschaft um Unterstützung gebeten. Die EU hat sich bereit erklärt, die Hilfszahlungen zu koordinieren.

Der vom Krieg gezeichnete Libanon hat die internationale Gemeinschaft um Unterstützung gebeten. Die EU hat sich bereit erklärt, die Hilfszahlungen zu koordinieren.

Israel hat erklärt, dass es die Stationierung einer EU-Friedenstruppe akzeptieren könne – allerdings nur unter der Bedingung, dass sie mit einem „robusten Mandat“ ausgestattet ist.

Doch bevor ein Einsatz der EU-Friedenstruppen möglich ist, muss erst Waffenstillstand herrschen. In der Zwischenzeit hat die EU sich bereit erklärt, die libanesische Bevölkerung durch den zivilen Schutzmechanismus der EU zu unterstützen.

Im Rahmen des Zivilschutzmechanismus sammelt und koordiniert die EU die eingehenden Hilfszahlungen von den 30 teilnehmenden Staaten (EU-25 plus Rumänien, Bulgarien, Island, Liechtenstein und Norwegen).

Die EU will insbesondere auch Zypern unterstützen, wo sich die humanitäre Lage aufgrund des anhaltenden Flüchtlingsstroms der aus dem Libanon heimkehrenden Ausländer zuspitzt.

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas sagte, dass die EU erneut einer humanitären Katastrophe gegenüber stehe.  Europa würde daher die Hand der Solidarität ausstrecken, um den betroffenen Menschen zu helfen.  Er fügte hinzu, dass sich die Kommission und die Mitgliedstaaten bereits zusammengetan hätten, um das Leid der Libanesen zu lindern und den im Libanon lebenden EU-Bürger zu helfen,  in ihre Heimatländer zurückzukehren.