EU-Staaten müssen 500 Millionen Euro Agrarsubventionen zurückzahlen

EU-Länder müssen über eine halbe Milliarde Euro an Agrargeldern zurückzahlen. Sie haben gegen EU-Vorschriften verstoßen oder die Ausgaben nur unzureichend kontrolliert. Am härtesten trifft es ausgerechnet Griechenland.

Die EU-Förderung des griechischen Olivenanbaus lief nicht ganz korrekt ab. Foto: twinlili / pixelio.de.
Die EU-Förderung des griechischen Olivenanbaus lief nicht ganz korrekt ab. Foto: twinlili / pixelio.de.

EU-Länder müssen über eine halbe Milliarde Euro an Agrargeldern zurückzahlen. Sie haben gegen EU-Vorschriften verstoßen oder die Ausgaben nur unzureichend kontrolliert. Am härtesten trifft es ausgerechnet Griechenland.

Die EU-Kommission hat heute von den Mitgliedsstaaten EU-Agrargelder in Höhe von insgesamt 530 Millionen Euro zurückgefordert, die vorschriftswidrig verwendet wurden. Die Gelder fließen in den EU-Haushalt zurück.

Besonders bitter sind die Rückzahlungen für das krisengeschüttelte Griechenland. Rund 260 Millionen werden Athen aufgrund von nicht zuschussfähigen Ausgaben und Kontrollmängeln bei der Mittelvergabe angelastet. Bemängelt wird unter anderem die EU-Förderung des Olivenanbaus. In der Liste der größten Rückzahler folgen Spanien und Rumänien.

Red.

EU-Kommission: Kommission fordert GAP-Gelder in Höhe von 530 Mio. EUR von den Mitgliedstaaten zurück (15. April 2011)