Europäische Tier- und Pflanzenwelt durch Klimawandel gefährdet [DE]
Eine Woche vor Beginn der ‚Grünen Woche’ über Biovielfalt hat das britische Umweltministerium einen kritischen Bericht veröffentlicht, laut welchem Europa dringend einen integrierteren Ansatz zur Erhaltung der Natur benötigt
Eine Woche vor Beginn der ‚Grünen Woche’ über Biovielfalt hat das britische Umweltministerium einen kritischen Bericht veröffentlicht, laut welchem Europa dringend einen integrierteren Ansatz zur Erhaltung der Natur benötigt
Laut des am 24. Mai vom britischen Umweltminister David Miliband vorgestellten Berichts, stellt der Klimawandel eine zunehmende Bedrohung für die Tier- und Pflanzenwelt Europas dar.
Der Bericht hat Fragen über die Bemühungen der EU, die Verluste in der Tier- und Pflanzenwelt bis 2010 einzudämmen, aufgeworfen. Dies ist nur eines der Ziele der EU-Strategie über Nachhaltige Entwicklung, welche 2001 angenommen worden ist. Der Bericht wurde nur eine Woche vor Beginn der von der Kommission jährlich organisierten „Grünen Woche“ veröffentlicht, welche sich dieses Jahr insbesondere mit Fragen der biologischen Artenvielfalt beschäftigt.
Die britische Studie bestätigt die Ergebnisse eines weiteren Berichts der Internationale Union für die Erhaltung der Natur und der natürlichen Hilfsquellen (IUCN). In seiner Roten Liste 2006 erklärte die Naturschutzorganisation, dass die Verluste in der Tier- und Pflanzenwelt zunehmen und nicht abnehmen würden.
Am 22. Mai hat die Kommission einen neuen Aktionsplan über biologische Vielfalt (der fünfte seit 2001) veröffentlicht. Ziel ist es, die Umsetzung der 2001 gesetzten Ziele zur Eindämmung der Verluste in der Tier- und Pflanzenwelt, zu beschleunigen.