Fluggesellschaften fühlen sich von EU ungerecht behandelt [DE]
Die Fluggesellschaften kritisieren, der Flugverkehrssektor werde durch immer neue Sicherheits- und Umweltauflagen der EU gegenüber anderen Verkehrsmitteln benachteiligt.
Die Fluggesellschaften kritisieren, der Flugverkehrssektor werde durch immer neue Sicherheits- und Umweltauflagen der EU gegenüber anderen Verkehrsmitteln benachteiligt.
Die Fluggesellschaften haben das Gefühl, von europarechtlichen Bestimmungen überschüttet zu werden und so ihren Wettbewerbsvorteil zu verlieren. Andere Transportformen seien nach Ansicht der Fluggesellschaften einem derartigen Druck seitens der EU nicht ausgesetzt.
Die Fluggesellschaften erwarten von der EU, dass sie künftig mit einem Luftverkehrsplan ausgestattet werden, der auf einem einfachen regulativen Rahmen beruhen und einen ausgeglichenen Ansatz zu Fragen der Sicherheit, des Umweltschutzes und der Geschäftsbedürfnisse der Branche bieten soll.
Anstelle, dass die Kommission einen solchen Plan erstelle, so die Kritik der Fluggesellschaften, würde die EU immer häufiger einzelne Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, die ausschließlich den Flugverkehr träfen, nicht aber den Zug- oder Busverkehr. Den Hauptkritikpunkt der Branche bildet jedoch der Vorschlag der Kommission, CO2-Emissionen im Flugverkehr zu reduzieren und die Branche in das europäische Emissionshandelsystem einzubeziehen (siehe EURACTIV 15. November 2006).
Mit den Gesetzesvorschriften seien immense Kosten für die Fluggesellschaften verbunden, die die Branche zusätzlich zu dem harten Konkurrenzkampf unter den Fluglinien belasten würden, so die Kritik.