Griechische Staatsverschuldung steigt auf über 357 Milliarden Euro
Die griechische Staatsverschuldung ist im Vergleich zum vergangenen Jahr um 13,417 Milliarden Euro gestiegen und lag damit im ersten Quartal 2022 bei 357,665 Milliarden Euro, wie das griechische Statistikamt (ELSTAT) mitteilte.
Die griechische Staatsverschuldung ist im Vergleich zum vergangenen Jahr um 13,417 Milliarden Euro gestiegen und lag damit im ersten Quartal 2022 bei 357,665 Milliarden Euro, wie das griechische Statistikamt (ELSTAT) mitteilte.
Die staatsbezogenen Einnahmen belaufen sich derweil auf 18,982 Milliarden Euro, verglichen mit 16,340 Milliarden Euro im letzten Jahr, wobei die Einkommens- und Vermögenssteuern 2,947 Milliarden Euro gegenüber 2,743 Milliarden Euro im ersten Quartal 2021 erreichten.
Bei den Sozialabgaben wurden 6,558 Milliarden Euro (34,5 Prozent der Gesamteinnahmen) eingenommen, gegenüber 6,066 Milliarden Euro (37,1 Prozent der Gesamteinnahmen) im vergangenen Jahr.
Die Gesamtausgaben des Staates beliefen sich auf 21,907 Milliarden Euro, ein Rückgang gegenüber 23,405 Milliarden Euro im ersten Quartal des Vorjahres.
Dabei beliefen sich die Primärausgaben auf 20,924 Milliarden Euro (95,5 Prozent der Gesamtausgaben) gegenüber 22,316 Milliarden Euro (95,3 Prozent der Gesamtausgaben).
Auf das Arbeitnehmerentgelt entfielen 5,495 Milliarden Euro (25,1 Prozent der Gesamtausgaben), im Vergleich zu 5,426 Milliarden Euro im Vorjahr (23,2 Prozent der Gesamtausgaben).
Was die Sozialleistungen anbelangt, so lagen diese bei 9,926 Milliarden Euro (45,3 Prozent der Gesamtausgaben), im Gegensatz zu 9,880 Milliarden Euro (42,2 Prozent der Gesamtausgaben).
Subventionen machten 531 Millionen Euro (2,4 Prozent der Gesamtausgaben) aus, verglichen mit 1,676 Milliarden Euro (7,2 Prozent der Gesamtausgaben) in ersten Quartal 2021.
Dazu kommt, dass die Inflationsrate in Griechenland im Juni 11,6 Prozent betrug, gegenüber 10,5 Prozent im Mai 2022, was eine der höchsten Raten in der Eurozone darstellt.