Inflation: Spanien senkt Mehrwertsteuer auf Lebensmittel

Spaniens sozialistische Regierung hat ein neues Maßnahmenpaket zur Bewältigung der Lebenshaltungskostenkrise verabschiedet, darunter eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel in den nächsten sechs Monaten.

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Grundnahrungsmittel wie Brot, Mehl, Milch, Käse, Eier, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide sollen nicht mehr besteuert werden. Andere Lebensmittel, wie Öle und Nudeln, wurden von einem Mehrwertsteuersatz von 10 Prozent auf 5 Prozent herabgestuft. [Shutterstock/Curioso.Photography]

Spaniens sozialistische Regierung hat ein neues Maßnahmenpaket zur Bewältigung der Lebenshaltungskostenkrise verabschiedet, darunter eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel in den nächsten sechs Monaten.

„Die Regierung wird dafür sorgen, dass sich die Mehrwertsteuersenkungen und die Hilfen für die Landwirt:innen direkt und unmittelbar auf die Lebensmittelpreise auswirken“, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez bei der Vorstellung des dritten Maßnahmenpakets zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine.

Grundnahrungsmittel, die derzeit mit einem Steuersatz von 4 Prozent besteuert werden, sollen von der Mehrwertsteuer befreit werden, und andere, die mit 10 Prozent besteuert werden, sollen auf einen Mehrwertsteuersatz von 5 Prozent herabgestuft werden, berichtete EURACTIVs Partner EFE.

Grundnahrungsmittel wie Brot, Mehl, Milch, Käse, Eier, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreide sollen nicht mehr besteuert werden. Andere Lebensmittel, wie Öle und Nudeln, wurden von einem Mehrwertsteuersatz von 10 Prozent auf 5 Prozent herabgestuft.

Das von der sozialistischen Partei (PSOE/S&D) und der linken Partei Unidas Podemos (United We Can/GUE-NGL) gebildete fortschrittliche Kabinett hat außerdem 300 Millionen Euro an Direktbeihilfen für Landwirt:innen beschlossen, um den Anstieg der Kosten für Düngemittel auszugleichen. Etwa 4,2 Millionen einkommensschwache Familien würden einen Scheck über 200 Euro erhalten.

„Diese Regierung wird weiterhin die einfachen Leute schützen“, betonte Sánchez.