Litauen richtet in der Ukraine mobile Siedlung für Familien ein
Litauen hat der ukrainischen Stadt Borodjanka eine mobile Siedlung übergeben, in die 36 Familien, die ihre Häuser verloren haben, bald umziehen werden, so das Ministerium für Wirtschaft und Innovation.
Litauen hat der ukrainischen Stadt Borodjanka eine mobile Siedlung übergeben, in die 36 Familien, die ihre Häuser verloren haben, bald umziehen werden, so das Ministerium für Wirtschaft und Innovation.
„Dies ist das erste, aber nicht das letzte Projekt der Entwicklungszusammenarbeit, das Litauen zum Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur in der Ukraine durchführt“, wird Wirtschafts- und Innovationsministerin Aušrinė Armonaitė in einer Pressemitteilung zitiert.
„Die Unterstützung für die Ukraine ist in dieser Zeit besonders wichtig, da das Leben trotz des andauernden Krieges im Land weitergeht und die Rückkehrer keinen Platz zum Leben oder zur Ausbildung ihrer Kinder haben“, fügte sie hinzu.
Tomas Matulevičius, der litauische Handelsattaché in der Ukraine, hat dem Bürgermeister von Borodjanka die Siedlungsschlüssel übergeben und die Übergabeurkunde unterzeichnet.
„Unser Ziel ist es, in naher Zukunft weitere Projekte zum Wiederaufbau der Infrastruktur in der Ukraine abzuschließen, die es uns ermöglichen würden, den Alltag der Familien, die [in der Ukraine] geblieben sind, zumindest teilweise zu erleichtern“, sagte Matulevičius.
Die mobile Siedlung in Borodjanka ist auf die Bedürfnisse der ukrainischen Familien ausgerichtet. Im Außenbereich wurde ein Spielplatz für Kinder eingerichtet, und im Inneren des Mobilheims befinden sich Waschräume, Küchen und Freizeiteinrichtungen.
Litauen führt auch andere Projekte zum Wiederaufbau der Infrastruktur in der Ukraine durch, darunter den Wiederaufbau einer durch Explosionen beschädigten Schule. Die Renovierung soll rund 700 Kindern die Schulbildung ermöglichen. Dieses Projekt soll im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden.
Litauen arbeitet ebenfalls an der Renovierung eines Kindergartens in Irpin. Auch dieses Projekt soll im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden.
Die litauische Regierung hat mehr als 11 Millionen Euro für Projekte zum Wiederaufbau der Infrastruktur in der Ukraine bereitgestellt.
Dieser Artikel erschien ursprünglich bei EURACTIVs Medienpartner LRT.