Österreich schließt sich Widerstand gegen Verbrenner-Aus an
Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer hat versprochen, alles zu tun, um das Überleben des Verbrennungsmotors zu sichern. Er schließt sich dem Widerstand der deutschen Bundesregierung gegen das von der EU geplante Verbrenner-Verbot ab 2030 an.
Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer hat versprochen, alles zu tun, um das Überleben des Verbrennungsmotors zu sichern. Er schließt sich dem Widerstand der deutschen Bundesregierung gegen das von der EU geplante Verbrenner-Verbot ab 2030 an.
Das Verbot des Verkaufs CO2-emittierender Autos ab 2035 ist ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen der EU, bis 2050 klimaneutral zu werden.
Während das De-facto-Verbot bereits kurz vor der Verabschiedung zu stehen schien, haben Deutschland und nun auch Österreich – das bisher als Unterstützer des Kommissionsvorschlags für ein Verbot ab 2035 galt – das Verbot infrage gestellt.
„Auch ich werde mich gegen ein Verbot des Verbrennungsmotors aussprechen“, falls die EU-Staats- und Regierungschefs darüber abstimmen sollten, sagte Nehammer in einer politischen Rede über seine Zukunftsvision für Österreich, in der er sein Land auch als „Autoland“ bezeichnete.
„Was ist das für eine Zukunftsvision, die den Verbrennungsmotor verbietet und dann nur auf einen einzigen Antrieb setzt?“, fragte er.
Um die Umwelt besser zu schützen, will Österreich bis 2040 klimaneutral werden.
Bis Ende 2022 waren rund 2,2 Prozent der 7,6 Millionen zugelassenen und straßenzugelassenen Autos in Österreich elektrisch, während die Gesamtzahl der neu zugelassenen Fahrzeuge 16 Prozent aller Autos ausmachte.