Polen überprüft Luftschutzbunker im Land
Während die Sicherheitslage in Osteuropa vor dem Hintergrund der jüngsten Angriffe Russlands auf ukrainische Städte angespannt bleibt, haben sich Feuerwehrleute in ganz Polen zur Überprüfung des Zustands von Bunkern und Schutzräumen begeben.
Während die Sicherheitslage in Osteuropa vor dem Hintergrund der jüngsten Angriffe Russlands auf ukrainische Städte angespannt bleibt, haben sich Feuerwehrleute in ganz Polen zur Überprüfung des Zustands von Bunkern und Schutzräumen begeben.
Das Projekt zur Bestandsaufnahme wurde vom stellvertretenden Innen- und Verwaltungsminister Maciej Wąsik angekündigt.
Er teilte mit, dass Immobilieneigentümer in Polen die Existenz von 62.000 Bunkern für die Zivilbevölkerung im Land gemeldet hätten. Die Bestandsaufnahme erfolge routinemäßig und sei bereits seit einiger Zeit geplant.
„Hier gibt es ein Zusammentreffen von Ereignissen mit dem Beschuss von Kyjiw als offensichtlich zivilem Angriffsziel, aber in Wirklichkeit war diese Aktion schon vor einiger Zeit geplant“, so Wąsik.
Laut dem Minister arbeiten die Feuerwehrleute eng mit ihren ukrainischen Kolleg:innen zusammen.
„Wir beobachten, wie sie ihren Zivilschutz organisieren. Wir ziehen auch einige Schlussfolgerungen daraus, und es scheint, ich bin sogar überzeugt, dass wir den richtigen Weg gehen“, sagte Wąsik.
„Wir bereiten uns auf die schlimmsten Szenarien vor. Hierzu sind wir verpflichtet. Wir sind vorbereitet, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, gering ist“, so der Minister.
Gleichzeitig betonte das Innenministerium, dass sich Polen in einer sicheren politischen und militärischen Lage befinde.
„Wir sind in der NATO, wir sind Teil der EU. Wir sind nicht an diesem Krieg beteiligt, obwohl wir die Ukraine stark unterstützen. Polen ist ein sicheres Land“, sagte Wąsik.
Die Überprüfung der Bunker wird voraussichtlich zwei Monate dauern.