Serbien bekräftigt Bedeutung des Verbands serbischer Gemeinden im Kosovo

Das Statut des Verbands serbischer Gemeinden sei das Rückgrat der Normalisierungsgespräche zwischen Serbien und dem Kosovo. Alles müsse im Einklang mit den Vereinbarungen von 2013 und 2015 stehen, sagte Petar Petković, Direktor des serbischen Büros für den Kosovo.

EURACTIV.rs
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Während das Statut des Verbands serbischer Gemeinden (ZSO) im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Serbien und dem Kosovo stand, wurden in parallelen Treffen auch Fragen zu vermissten Personen und zum Thema Energie diskutiert. [Shutterstock/klenger]

Das Statut des Verbands serbischer Gemeinden sei das Rückgrat der Normalisierungsgespräche zwischen Serbien und dem Kosovo. Alles müsse im Einklang mit den Vereinbarungen von 2013 und 2015 stehen, sagte Petar Petković, Direktor des serbischen Büros für den Kosovo.

Während das Statut des Verbands serbischer Gemeinden (ZSO) im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Serbien und dem Kosovo stand, wurden in parallelen Treffen auch Fragen zu vermissten Personen und zum Thema Energie diskutiert.

„Wir haben das Statut des ZSO und den ersten konkreten Schritt zur Gründung des Verbands besprochen, auf den unser Volk im Kosovo und in Metohija seit zehn Jahren warten. Die Gespräche werden fortgesetzt. Wir haben auch über Energie und vermisste Personen gesprochen, und ich erwarte gewisse Fortschritte in diesen Bereichen“, sagte Petar Petković nach dem Treffen.

Petković bedankte sich bei den Experten der Belgrader Delegation und betonte, dass sie ein Beweis dafür seien, dass Serbien den Dialog verantwortungsvoll führe.

„Sie haben sich klar zu allen Aspekten des Statutenentwurfs geäußert, insbesondere zu dem Teil, der sich auf die Exekutivbefugnisse bezieht, vor allem in den Bereichen Raumplanung, Gesundheit, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung, und dass er von Belgrad finanziert wird“, sagte Petković. Er äußerte auch die Erwartung, dass die Gespräche in der kommenden Zeit fortgesetzt werden.

Er betonte außerdem, dass die serbische Delegation von dem Dialog in der Überzeugung zurückgekehrt sei, dass es Spielraum für eine Normalisierung gebe.

„Das Statut ist sehr wichtig, weil es das Rückgrat des ZSO darstellt, und alles muss im Einklang mit den Vereinbarungen von 2013 und 2015 stehen. Nach den mehr als fünfstündigen Gesprächen, die wir heute in Brüssel geführt haben, kehren wir mit der Überzeugung zurück, dass wir durch Dialog und Kompromisslösungen Fortschritte bei der Normalisierung der Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina machen können“, sagte er.

Der serbische Präsident Aleksander Vucic weigert sich konsequent, jegliche Abkommen aus dem Jahr 2023 zu unterzeichnen. Darüber hinaus hat er erklärt, dass er die Souveränität und Unabhängigkeit des Kosovo niemals anerkennen werde, was nach wie vor das oberste Ziel und die Hauptforderung von Pristina ist.

[Bearbeitet von Kjeld Neubert]