Solana geht auf Nahost-Reise, um Dialog zu fördern [DE]

Vor dem Hintergrund andauernder Proteste gegen die Mohammed-Karikaturen bereitet sich der EU-Außenbeauftragte Solana auf seine Besuche in Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien und der Palästinenserbehörde vor, wo er für Dialog und gegenseitige Achtung zwischen Europa und der islamischen Welt eintreten will.

Vor dem Hintergrund andauernder Proteste gegen die Mohammed-Karikaturen bereitet sich der EU-Außenbeauftragte Solana auf seine Besuche in Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien und der Palästinenserbehörde vor, wo er für Dialog und gegenseitige Achtung zwischen Europa und der islamischen Welt eintreten will.

Javier Solana, Hoher Vertreter der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), beteiligt sich nun auch an den Bemühungen der EU, die andauernden internationalen Auseinandersetzungen um die Mohammed-Karikaturen, welche zuerst in Dänemark veröffentlicht wurden, zu schlichten (s. EURACTIV 31. Januar 2006).

Vom 13. bis 16. Februar 2006 will sich Solana mit den Staatsoberhäuptern von Saudi Arabien, Ägypten, Jordanien und der Palästinensischen Behörde zu Vermittlungsgesprächen über den Karikaturstreit treffen.  Ziel sei es, den Dialog zu fördern sowie eine Beziehung der Freundschaft und des gegenseitigen Respekts zwischen Europa und der islamischen Welt wiederherzustellen.  

Am 12. Februar rief Amr Mussa, Generalsekretär der Arabischen Liga, alle Beteiligten dazu auf, die Beziehungen mit dem Westen zu verbessern, den Streit hinter sich zu lassen und dafür zu sorgen, dass so etwas nicht wieder passiere.  

US-Außenministerin Condoleezza Rice forderte die Regierungen, insbesondere des Irans und Syriens, dazu auf, sich respektvoll zu verhalten.  Sie warnte, dass die Situation außer Kontrolle geraten könne, wenn die Wut anhalte und weiter angestachelt würde.