Startschuss für Europäisches Jahr der Arbeitnehmermobilität [DE]
Das Europäische Jahr der Mobilität der Arbeitnehmer soll dazu beitragen die Zahl der EU-Bürger, die in einem anderen EU-Land arbeiten (derzeit 1,5 % der Gesamtbevölkerung), zu erhöhen.
Das Europäische Jahr der Mobilität der Arbeitnehmer soll dazu beitragen die Zahl der EU-Bürger, die in einem anderen EU-Land arbeiten (derzeit 1,5 % der Gesamtbevölkerung), zu erhöhen.
Die Kommission hat 2006 offiziell zum Europäischen Jahr der Mobilität der Arbeitnehmer erklärt. Am 20. Februar findet eine Startkonferenz zum diesem Thema statt, auf der unter anderem Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der österreichische Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein und Vladimir Spidla, Kommissar für Beschäftigung und Soziales, als Referenten teilnehmen werden.
Die Konferenz wird etwa 450 Teilnehmer aus einer Vielzahl von Bereichen anziehen: Sozialpartner, Unternehmen, akademische Einrichtungen und Medien. Ihnen soll die Möglichkeit geboten werden, sich über die größten Herausforderungen im Hinblick auf Mobilität im Rahmen der Lissabon-Agenda auszutauschen. Außerdem soll das neue EU-Job-Portal von EURES lanciert werden. Über das Portal sollen die Bürger Zugriff auf eine Million Ausbildungs- und Stellenangebote haben, die von Arbeitsagenturen veröffentlicht werden.
Derzeit leben ungefähr 1,5 % der EU-Bürger im EU-Ausland, und über die letzten 30 Jahre hat diese Zahl sich nicht nennenswert geändert, obgleich verschiedene Maßnahmen es den Bürgern leichter machen sollten, in einem anderen EU-Land zu arbeiten.
Das Europäische Mobilitätsjahr soll die Mobilität der Arbeitskräfte – auch angesichts der hohen Arbeitslosenzahlen in vielen EU-Ländern – erhöhen und ihnen auf diese Weise den Erwerb neuer Fertigkeiten ermöglichen.