Syrien-Konferenz: 5,6 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe
Die Europäische Union und eine Reihe weiterer Staaten haben für dieses Jahr 5,6 Milliarden Euro an humanitärer Hilfe für Syrien zugesagt.
Die Europäische Union und eine Reihe weiterer Staaten haben für dieses Jahr 5,6 Milliarden Euro an humanitärer Hilfe für Syrien zugesagt.
Für die Zeit von 2018 bis 2020 stünden weitere 3,5 Milliarden Euro bereit, teilte die EU am Mittwoch nach dem Ende der Syrien-Konferenz in Brüssel mit. Internationale Finanzinstitutionen und Spender wollten zudem insgesamt rund 28 Milliarden Euro an Darlehen zur Verfügung stellen.
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hatte während der Konferenz 1,169 Milliarden Euro an zusätzlicher deutscher Hilfe für 2017 und die Zeit danach zugesagt. Bei der Syrien-Konferenz in London Anfang des vergangenen Jahres habe Deutschland bereits 2,3 Milliarden Euro bis 2019 zugesichert. An dem Gebertreffen nahmen Vertreter von mehr als 70 Staaten und Organisationen teil.
Die UNO hatte seit langem kritisiert, dass zugesagte Gelder kaum geflossen sind und damit massive Engpässe bei der Versorgung von fünf Millionen Flüchtlingen in den Nachbarländern Syriens drohen. Weitere 4,6 Milliarden Dollar seien für die Syrischen Menschen und die betroffenen Nachbarregionen nötig.