Wird ein EVP-Insider Merz’ Europaberater?
Während die Sondierungsgespräche für eine neue Bundesregierung beginnen, dreht sich im Hintergrund das Personalkarussell. Wie Euractiv erfuhr, könnte Friedrich Merz für den Posten seines Europaberaters einen bisher relativ unbekannten Brüssel-Insider im Visier haben.
Während die Sondierungsgespräche für eine neue Bundesregierung beginnen, dreht sich im Hintergrund das Personalkarussell. Wie Euractiv erfuhr, könnte Friedrich Merz für den Posten seines Europaberaters einen bisher relativ unbekannten Brüssel-Insider im Visier haben.
Dieser dürfte eine Schlüsselrolle im Personaltableau eines Kanzlers Merz einnehmen: Der CDU-Chef räumt Europa große Priorität ein. Vom Umgang mit den USA, über Verteidigung und Wettbewerbsfähigkeit bis zur Migration – in kaum einem Bereich wird Merz ohne Koordinierung mit EU-Partnern auskommen.
Wie ernst dies genommen wird, zeigte sich auch darin, dass Frankreichs Präsident Macron sich bereits mit Merz am Mittwochabend im Élysée-Palast traf.
Noch steht nicht endgültig fest, wer für Merz als Europaberater die europäische Koordinierung auf der Arbeitsebene übernimmt.
Nach Informationen von Euractiv wird vor allem der Name Christian Kremer diskutiert. Der Leiter der CDU-Büros für Auswärtige Beziehungen im Konrad-Adenauer-Haus kennt Brüssel sehr gut, arbeitete mehr als zwei Jahrzehnte als Vizegeneralsekretär der christdemokratischen Parteienfamilie, der Europäischen Volkspartei (EVP).
Mehr über den möglichen neuen Mann und sein zukünftiges Portfolio lesen Sie hier.
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