Verbänden eine Stimme geben [DE]
In diesem Artikel, der von Politik & Kommunikation veröffentlicht wurde, heißt es, dass deutsche Verbände professionellere Kommunikatoren werden müssen, um sich in der veränderten Medienlandschaft Gehör verschaffen und ihre Interessen wirksam vertreten zu können. Der Artikel gibt sechs Tipps für die moderne Kommunikationsstrategie.
In diesem Artikel, der von Politik & Kommunikation veröffentlicht wurde, heißt es, dass deutsche Verbände professionellere Kommunikatoren werden müssen, um sich in der veränderten Medienlandschaft Gehör verschaffen und ihre Interessen wirksam vertreten zu können. Der Artikel gibt sechs Tipps für die moderne Kommunikationsstrategie.
Zusammenfassung:
Der Konkurrenzdruck steigt. Verbände, die ihre Interessen in die Öffentlichkeit bringen wollen, konkurrieren nicht nur anderen Verbänden, sondern auch mit Bundes- und Landesregierungen, Parteien und Ad-hoc-Initiativen. Im Gegensatz zu ihnen haben sich die meisten Verbände noch nicht auf die veränderte Medienlandschaft eingestellt und stehen im Schatten der professionellen Kommunikatoren. Verbände müssen daher viel verändern.
Die wichtigsten Schritte sind:
- Ein ‘Mission Statement’: Die zentralen Ziele, Zielgruppen und Themen müssen kurz und knapp auf den Punkt gebracht werden.
- Den ersten Eindruck nutzen: Zeitgemäße visuellen Linien und Bildsprache (Logo und Design), denn der erste Eindruck ist oft entscheidend.
- Interne Kommunikation ist Service-Kommunikation: Verbände sind Dienstleister – und so sollten auch ihre Medien sein. Tägliche Pressespiegel, per E-Mail Hinweise auf aktuelle Themen und Sprachregelungen erfordern einen geringen Aufwand, aber machen den Dienstleistungscharakter jeden Tag aufs Neue deutlich.
- Ein Verband mit einer Stimme: Jeder Verband braucht eine starke Stimme und die Medien wollen komplexe Themen immer an Menschen festmachen. Je mehr die Person die Themen des Verbandes symbolisiert, desto besser. Daher ist die professionelle und glaubwürdige Präsentation äußerst wichtig.
- Kampagnen-Fähigkeit: Anstatt mit der Gießkanne zu kommunizieren, müssen Verbände aus ihrem Köcher ein zentrales Thema herausziehen und dies in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation stellen, am besten auf Basis einer Kampagnenplanung.
- Ideen sind wichtiger als das Budget: Es kommt auf das Thema an, auf die Personen, auf die Idee und die Dramaturgie der Kampagne – also auf Professionalität.