Experte: EU braucht europaweites Kaskaden-Screening zur FH-Bewältigung
Robert Cramb ist beratender Pathologe am Birminghamer Queen Elisabeth-Krankenhaus. Er betont die Wichtigkeit der grenzüberschreitenden Koordinierung in Europa im Umgang mit Familiärer Hypercholesterinämie (FH). Sie eine der verbreitetsten erblichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen der Welt.
Robert Cramb ist beratender Pathologe am Birminghamer Queen Elisabeth-Krankenhaus. Er betont die Wichtigkeit der grenzüberschreitenden Koordinierung in Europa im Umgang mit Familiärer Hypercholesterinämie (FH). Sie eine der verbreitetsten erblichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen der Welt.
Cramb sprach bei der Konferenz der Europäischen Atherosklerose-Gesellschaft in Glasgow. Die Umsetzung „eines Kaskaden-Screening-Programms in ganz Europa“ würde es ihm zufolge ermöglichen, betroffene Bevölkerungsgruppen korrekt auszumachen und „hinreichend geplante“ Therapien einzuleiten.
„In den Niederlanden gibt es sehr gute Gründe für ein Kaskaden-Screening für Menschen mit FH. Einer von 250 Menschen hat die Krankheit, sie ist so viel verbreiteter als ursprünglich angenommen“, so Cramb.
Der Glasgower Kongress konzentrierte sich im Wesentlichen auf Familiäre Hypercholesterinämie. Experten hatten dort die Möglichkeit, sich in die Grundlagenforschung und die klinischen Anwendungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vertiefen.