Griechenland: Merkel und Juncker weisen Berichte über Differenzen zurück
Bei ihrem "Antrittsbesuch" bei der EU-Kommission in Brüssel hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch Seite an Seite mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gezeigt. Beide wiesen Berichte über tiefergehende Differenzen zurück.
Bei ihrem „Antrittsbesuch“ bei der EU-Kommission in Brüssel hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch Seite an Seite mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gezeigt. Beide wiesen Berichte über tiefergehende Differenzen zurück.
Beim Thema Griechenland, wo es im Tauziehen um die Verlängerung des Hilfsprogramms deutlich abweichende Herangehensweisen Brüssels und Berlins gegeben hatte, zeigten sich Merkel und Juncker verbal auf einer Linie.
Auf die Frage, ob das Land nach dem Ende der Verlängerung Ende Juni ein drittes Hilfsprogramm brauche, verwies Merkel auf die Priorität, zunächst das zweite Programm erfolgreich zu Ende zu führen. Damit hätten nun alle erst einmal „alle Hände voll zu tun“.
Auch Juncker bezeichnete „Spekulationen“ über ein drittes Programm als „verfrüht“. Dies solle „man tunlichst unterlassen“. Allerdings hatte er in einem Interview mit der spanischen Zeitung „El País“ vom selben Tag selbst noch auf die Notwendigkeit eines solchen weiteren Programms verwiesen.