Autopreise in der EU gleichen sich an [DE]
Die Unterschiede zwischen den Autopreisen in der EU-25 sind seit der EU-Erweiterung vom 1. Mai 2004 geringer geworden. Während die durchschnittliche Standardabweichung im Mai 2004 nach einem Bericht der Kommission noch 6,9 % betrug, lag sie im Mai 2005 bei 6,3 %.
Die Unterschiede zwischen den Autopreisen in der EU-25 sind seit der EU-Erweiterung vom 1. Mai 2004 geringer geworden. Während die durchschnittliche Standardabweichung im Mai 2004 nach einem Bericht der Kommission noch 6,9 % betrug, lag sie im Mai 2005 bei 6,3 %.
Laut einer Pressemitteilung der Kommission zu ihrem jüngsten Bericht über Kfz-Preise in der EU sind Kraftfahrzeuge insgesamt in Dänemark am billigsten, gefolgt von Estland, welches damit das neue Mitgliedsland ist, in dem Autos am billigsten zu haben sind.
Innerhalb des Euroraums sind die vorsteuerlichen Preise in Finnland am niedrigsten und in Deutschland am teuersten. Der größte Preisunterschied unter den zehn Autos, die sich 2004 am besten verkaufen ließen, besteht beim Fiat Punto, der in Deutschland fast 30 % mehr kostete als in Finnland.
„Die Kfz-Preise in der EU bewegen sich weiter aufeinander zu, ganz besonders in den neuen Mitgliedstaaten“, konstatierte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.
Gegenüber ihrem Stand im Mai 2004 stiegen die Autopreise in der EU um 0,4 % an (1,3 % im Eurogebiet). Die Headline-Inflation betrug im gleichen Zeitraum sowohl im Euroraum als auch in den EU-25 1,9 %.