Clegg: "Eurokrise bringt Millionen britische Jobs in Gefahr"

Erst Griechenland und Portugal - jetzt auch noch Italien. Nicht nur die Eurozone hält angesichts der Schuldenkrise den Atem an - auch Großbritanniens Regierung bangt mit.

Die Eurokrise beschäftigt Großbritanniens Vize-Premier Nick Clegg. Millionen Briten seien davon betroffen. Foto: Der Rat der Europäischen Union.
Die Eurokrise beschäftigt Großbritanniens Vize-Premier Nick Clegg. Millionen Briten seien davon betroffen. Foto: Der Rat der Europäischen Union.

Erst Griechenland und Portugal – jetzt auch noch Italien. Nicht nur die Eurozone hält angesichts der Schuldenkrise den Atem an – auch Großbritanniens Regierung bangt mit.

Großbritanniens Vizepremier Nick Clegg hat sich in einem Interview mit dem BBC "unglaublich besorgt" über die Entwicklung der Eurokrise gezeigt. Die Situation könne direkten Einfluss auf Millionen britischer Arbeitsplätze haben. Deshalb müsse die britische Regierung hinter den Kulissen eine aktive Rolle spielen, um den Euro-Ländern bei den nötigen Reformen zu helfen.

Der Chef der britischen Liberalen sagte, das wachsende Ausmaß der Schuldenkrise in den USA und der Eurozone sei "extrem ernst". "Briten wären törricht, wenn sie Probleme ignorieren, die Millionen von Menschen in Großbritannien beeinträchtigen könnten."

Am Donnerstag treffen sich die Staatschefs der Eurozone zu einem Krisentreffen in Brüssel. Vergangene Woche verteuerten sich auch die Finanzierungskosten für Italien, das mit 1,842 Billionen Euro verschuldet ist (Stand 2010).

awr

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BBC: Clegg: "incredibly worried about Eurozone crisis" (17. Juli 2011)

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