Deutschland unterstützt EU-Sanktionen gegen Militärjunta in Niger

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock hat Gespräche mit dem Vorsitzenden der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, dem US-Außenminister Antony Blinken und anderen Akteuren über den Putsch in Niger geführt. Jetzt spricht das Auswärtige Amt sich für Sanktionen aus.

EURACTIV mit Reuters
Presentation of the German National Security Strategy
In Kommentaren, die auf der Social-Media-Plattform X, früher bekannt als Twitter, veröffentlicht wurden, sagte das Außenministerium, Baerbock habe die Gespräche mit „dem Ziel geführt, die verfassungsmäßige Ordnung [in Niger] wiederherzustellen.“ [EPA-EFE/CLEMENS BILAN]

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock hat Gespräche mit dem Vorsitzenden der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, dem US-Außenminister Antony Blinken und anderen Akteuren über den Putsch in Niger geführt. Jetzt spricht das Auswärtige Amt sich für Sanktionen aus.

In Kommentaren, die auf der Social-Media-Plattform X, früher bekannt als Twitter, veröffentlicht wurden, sagte das Außenministerium, Baerbock habe die Gespräche mit „dem Ziel geführt, die verfassungsmäßige Ordnung [in Niger] wiederherzustellen.“

Während eines Besuchs in Abuja traf die deutsche Entwicklungsministerin Svenja Schulze auch mit Vertretern der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zusammen, teilte das Ministerium mit.

„Nach der Aussetzung der Entwicklungs- und Sicherheitskooperation wollen wir in der EU nun Sanktionen gegen die Putschisten einleiten“, hieß es weiter.

Das nigrische Militär hat Präsident Mohamed Bazoum am 26. Juli abgesetzt und sich den Aufforderungen der Vereinten Nationen, der ECOWAS und der westlichen Mächte verweigert, ihn wieder einzusetzen.

Die westafrikanischen Staatsoberhäupter haben daraufhin die Aufstellung einer Bereitschaftstruppe angeordnet. Ob eine Invasion tatsächlich stattfinden wird ist allerdings noch ungewiss.