Einzelhändler tragen ersten Sieg im Textilstreit zwischen EU und China davon [DE]
Während EU-Textilhersteller nicht glücklich über die Entscheidung des EU-Handelskommissars Peter Mandelson sein dürften, freuen sich Geschäftsbesitzer und Verbraucherverbände über die von Mandelson geplante Freigabe chinesischer Textilprodukte, die sich derzeit in EU-Zolllagern stapeln.
Während EU-Textilhersteller nicht glücklich über die Entscheidung des EU-Handelskommissars Peter Mandelson sein dürften, freuen sich Geschäftsbesitzer und Verbraucherverbände über die von Mandelson geplante Freigabe chinesischer Textilprodukte, die sich derzeit in EU-Zolllagern stapeln.
Presseberichten zufolge wird Mandelson versuchen, mit einem neuen Vorschlag einen Durchbruch bei den Verhandlungen zu erreichen. Der Vorschlag wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass diejenigen Waren, die vor dem 12. Juni 2005 bestellt wurden, in die EU importiert werden dürfen. Die Quoten würden demnach nur für Produkte gelten, die ab dem 13. Juni bestellt worden sind. Eine solche Regelung würde bedeuten, dass die Waren doch in den Verkauf gelangen könnten.
Während EU-Länder mit bedeutenden Textilindustrien (etwa Spanien, Italien und Frankreich) die Einigung ablehnen dürften, würden Länder wie Großbritannien, Deutschland und die nordischen Länder, deren Wirtschaft stark auf den Einzelhandel ausgerichtet ist, sie wahrscheinlich begrüßen.