Englisch verliert als Weltsprache an Boden [DE]
Laut eines Forschungsberichtes verliert die englische Sprache langsam an Bedeutung – eine Entwicklung, die dabei sei die Wettbewerbsfähigkeit der USA und Großbritanniens zu untergraben.
Laut eines Forschungsberichtes verliert die englische Sprache langsam an Bedeutung – eine Entwicklung, die dabei sei die Wettbewerbsfähigkeit der USA und Großbritanniens zu untergraben.
English Next, ein vom British Council veröffentlichter Bericht, stellt fest, dass sich die jahrzehntelange Vorherrschaft der englischen Sprache auf der internationalen Bühne aufgrund vielfältiger internationaler, wirtschaftlicher, technologischer und kultureller Veränderungen dem Ende zuneigt. Eine schwächere Position auf den Weltmärkten könnte wiederum den Wettbewerbsvorteil der USA und Großbritanniens schwächen.
Die Studie, vorgestellt von David Graddol, kommt zu dem Schluss, dass „englische Absolventen, die nur eine Sprache sprechen, einer düsteren wirtschaftlichen Zukunft entgegensehen, da qualifizierterer, mehrsprachiger Nachwuchs aus anderen Ländern gegenüber ihren britischen Kontrahenten in internationalen Unternehmen und Organisationen einen Wettbewerbsvorteil haben“. In dem Bericht heißt es weiter, dass viele Länder Englisch als erste Fremdsprache eingeführt haben, während die britischen Schüler und Studenten nicht dazu ermutigt würden eine Fremdsprache zu erlernen.
Dies könnte die relative Stärke der englischen Sprache auf den internationalen Bildungsmärkten schwächen. Außerdem sei eine zunehmende Nachfrage nach Sprach- und Bildungsressourcen (wie Lehrmaterialien, Sprachlehrer etc.) in Spanisch, Arabisch oder Mandarin zu verzeichnen. Des Weitere würden internationale Unternehmen Dienstleistungen in Japanisch, Französisch oder Deutsch anfordern.