EU-Gelder helfen bei Wiedereröffnung des Grenzübergangs Serbien-Bosnien

Der Grenzübergang Kotroman an der Grenze zwischen Serbien und Bosnien-Herzegowina wurde am Sonntag wiedereröffnet, nachdem Renovierungsarbeiten im Wert von über 4,6 Millionen Euro abgeschlossen wurden. Fast die Hälfte davon wurde aus EU-Heranführungshilfen finanziert.

EURACTIV.rs | betabriefing.com
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Republika,Srbija,-,Republic,Of,Serbia,,Board,Written,In,Serbian [Shutterstock/Cryptographer]

Der Grenzübergang Kotroman an der Grenze zwischen Serbien und Bosnien-Herzegowina wurde am Sonntag wiedereröffnet, nachdem Renovierungsarbeiten im Wert von über 4,6 Millionen Euro abgeschlossen wurden. Fast die Hälfte davon wurde aus EU-Vorbeitrittshilfen finanziert.

Das Projekt, das Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit zwischen Serbien und der EU im Bereich des integrierten Grenzmanagements ist, kostete 4,6 Millionen Euro. 2,1 Millionen Euro kamen aus EU-Vorbeitrittsgeldern, während etwas mehr als 2,5 Millionen Euro aus nationalen Kofinanzierungsmitteln stammten. Die Arbeiten haben insgesamt drei Jahre gedauert.

An der feierlichen Eröffnung des Grenzübergangs nahmen Innenminister Aleksandar Vulin, die Ministerin für Handel, Tourismus und Telekommunikation Tatjana Matić, der Staatssekretär im Finanzministerium Gojko Stanivuković und der Leiter der EU-Delegation Emanuele Giaufret teil. Vertreter:innen der Zollverwaltungen von Serbien und Bosnien-Herzegowina nahmen ebenfalls an der Eröffnungsfeier teil.

Der neue Grenzübergang werde die Beziehungen zwischen Serbien und Bosnien sowie den Personen- und Warenverkehr verbessern, sagte Giaufret. Dies werde auch die regionale Zusammenarbeit zwischen den Westbalkanstaaten fördern, fügte er hinzu.

Der Leiter der EU-Delegation in Serbien sagte außerdem, dass der modernisierte Grenzübergang bessere Grenzkontrollen im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität und Migration gewährleisten werde.