EU-Länder müssen Ölreserven anzapfen, um globale Energiekrise zu verhindern [DE]
EU-Energiekommissar Piebalgs wird am 6. September neue Maßnahmen gegen die hohen Ölpreise und mögliche Probleme bei der Energieversorgung vorstellen. Unterdessen warnt der Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA), Claude Mandil, vor einer globalen Energiekrise.
EU-Energiekommissar Piebalgs wird am 6. September neue Maßnahmen gegen die hohen Ölpreise und mögliche Probleme bei der Energieversorgung vorstellen. Unterdessen warnt der Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA), Claude Mandil, vor einer globalen Energiekrise.
In einem Interview in der deutschen Tageszeitung Die Welt warnt IEA-Chef Claude Mandil davor, dass Katrina eine weltweite Energiekrise zur Folge haben könnte, sollten die USA aufgrund der Beschädigung der Raffinerien mehr Rohöl aus Europa importieren. EU-Energiekommissar Andris Piebalgs wird voraussichtlich neue Maßnahmen ausarbeiten, die den Ölpreisanstiegen entgegenwirken und die Energieversorgung sichern sollen.
Nach Bekanntgabe der Freigabe von Ölreserven durch die IEA fielen die Rohölpreise erheblich.
Aufgrund der schwierigen Situation wächst der Druck auf die Regierungen, sich stärker um Energieeinsparungen zu bemühen. Vor kurzem hat die EU ein Grünbuch über Energieeffizienz vorgestellt. Im November wird sie voraussichtlich ihre Strategie zur Sicherheit der Energieversorgung überdenken.