Europas "grüne Revolution" erlebt holprigen Anfang

Die grüne Wirtschaft verspricht nach der Krise neue Arbeitsplätze. Doch sind die europäischen Firmen bereit, dieses Potenzial zu nutzen? Das EURACTIV-Netzwerk zeigt, welche EU-Länder von der neuen Strategie profitieren und vor welchen Schwierigkeiten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen.

Die polnischen Masuren. Derzeit bereitet Warschau den Sprung ins Ökostrom-Zeitalter vor. Der Markt wäre fast so groß wie der deutsche. © Tim Caspary / pixelio.de.
Die polnischen Masuren. Derzeit bereitet Warschau den Sprung ins Ökostrom-Zeitalter vor. Der Markt wäre fast so groß wie der deutsche. © Tim Caspary / pixelio.de.

Die grüne Wirtschaft verspricht nach der Krise neue Arbeitsplätze. Doch sind die europäischen Firmen bereit, dieses Potenzial zu nutzen? Das EURACTIV-Netzwerk zeigt, welche EU-Länder von der neuen Strategie profitieren und vor welchen Schwierigkeiten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen.

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage stehen neue Arbeitsplätze ganz oben auf Europas Agenda. Viele Regierungen fragen sich: Können die neuen grünen Industrien Arbeitsplatzverluste im traditionellen Industrie- und Bausektor zumindest teilweise ersetzen?

Die Bedeutungsvielfalt des Begriffs "grüne Industrie" stellt die politischen Entscheidungsträger vor Herausforderungen. In der Tat waren einige Länder schneller als andere bei der "grünen" Revolution.

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) hängt die Frage, wie viele Jobs als Teil der grünen Industrie gelten dürfen, davon ab, wie man Arbeit definiert. Die Arbeit eines Architekten oder eines Klempners etwa kann heute grün sein, weil sie für Energieffizienz sorgt und Emissionen reduziert. Aber die Arbeitsplätze selbst bestanden schon zuvor.

Können die KMU gewinnen?

Die Frage, ob die großen Unternehmen oder die beweglichen KMU die wahren Gewinner der grünen Wirtschaft sein werden, kann noch nicht endgültig beantwortet werden. Eine Reihe großer Firmen haben ihre Kapazitäten genutzt, um mit den lokalen Behörden an großen Projekten zu arbeiten, wie beispielsweise der umweltfreundlicheren Gestaltung von Regierungsgebäuden oder existierenden Wohnhäusern.

Jedoch lassen sich die großen Unternehmen häufig von den Kleinen inspirieren. Da die Umsetzung der innovativen Ansätze mit großen Investitionen verbunden ist, sind die Großunternehmen an dieser Stelle im Vorteil.

Die Rolle der Regierung bei der Förderung grüner Innovation durch das öffentliche Auftragswesen soll in Zukunft mehr in den Vordergrund rücken. Die Kommission  will das Thema in der kommenden Innovationsstrategie thematisieren.

Das Problem für Unternehmen, die auf öffentliche Unterstützung hoffen, ist der Widerspruch zwischen den Versprechen der Politiker, die grüne Wirtschaft zu unterstützen und den aktuellen Sparmaßnahmen. Industriegruppen befürchten, dass, während China und Südkorea Milliarden in die CO2-arme Industrie hineinpumpen, Regierungen in Europa dazu gezwungen sein werden, ihre Ausgaben im öffentlichen Sektor einzufrieren oder gar zu kürzen.

Länder im Überblick

Frankreich hofft, von grünem Potential zu profitieren

Frankreichs Regierung verspricht grünen Industrien ihre volle Unterstützung. Viele Arbeitsplätze sollen im Photovoltaiksektor geschaffen werden, berichtet EURACTIV Frankreich. Umweltminister Jean Louis Borloo erklärt, dass viele französische Arbeitsplätze in Zukunft von der nachhaltigen Entwicklung abhängen. Es ist keine Revolution angestrebt, jedoch soll sich die Art zu produzieren und zu verbrauchen langfristig ändern.

Seit Ende 2008 versucht das Ecoterritoires-Netzwerk, grüne Initiative in Frankreichs Regionen zu unterstützen. Andererseits will die französische Regierung in Zeiten der Geldknappheit ihren Steuernachlass für nachhaltige Entwicklung (crédit d’impôt développement durable) und ihre Einspeisevergütung für Solarstrom kürzen. Diese Kürzungen werden als Bedrohung für die Entwicklung des Erneuerbare-Energie-Sektors gesehen.

Guillaume de Bodard, Leiter der Kommission für Umwelt und nachhaltige Entwicklung beim CPGME (Generalverband der KMU), plädiert dafür, grundsätzlich  zwischen "Öko-Unternehmen" und solchen, die der Umwelt mehr Rechnung tragen wollen, zu unterscheiden. Er sagte gegenüber EURACTIV Frankreich, dass die grünere Gestaltung von Jobs ebenso wichtig ist wie der Trend hin zum "grünen Unternehmen". KMU sollten in Zeiten der Krise in erster Linie darauf bedacht sein, "grün zu handeln". 

Einige französische Unternehmen versuchen, auf den Exportmärkten mit grünen Technologien zu punkten, zum Beispiel in den USA, wo ein nationales Konjunkturpaket grüne Investitionen fördert. Der Konzern Areva konnte im Mai 2010 den Auftrag für einen Energiepark in Kalifornien an Land ziehen.

Deutsche Firmen warnen vor grünem Hype

In Deutschland haben sich die kleineren Firmen schnell den neuen Gegebenheiten der grünen Revolution angepasst. Sie stehen jedoch vor Schwierigkeiten im Exportsektor, berichtet EURACTIV Deutschland. Dirk Schlotböller von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) betont, dass der grüne Technologiesektor ein großes Potential habe und die meisten in diesem Sektor tätigen Firmen KMU seien. Trotzdem wäre es schwierig für KMU, auf Exportmärkten Erfolg zu haben, aufgrund finanzieller und sprachlicher Hindernisse. Dies erkläre auch, weshalb es vorwiegend die größeren Unternehmen seien, die grüne Technologien aus Deutschland exportierten. Schlotböller bezweifelt, dass der grüne Technologiesektor derzeit die erhofften Jobs liefern kann, auch wenn in diesem Sektor generell großes Potential vorhanden sei. Es gebe wenig verlässliche Daten und der tatsächliche Effekt sei schwer abzusehen. Er warnt daher vor zu hohen Erwartungen.

Britische Firmen befürchteten Budgetkürzungen für grüne Anreizsysteme

Die neue Regierung in Großbritannien fährt derzeit einen harten Sparkurs. Die grünen Industrien befürchten deutliche Einschnitt bei der staatlichen Förderung. Auuch die Anreize für erneuerbare Energien könnten im Oktober deutlich beschnitten werden.

Verbände der Kleinunternehmer sagen, KMU seien begierig darauf, grüner zu werden, doch bräuchten sie finanzielle Unterstützung, um nicht "in die Miesen" zu kommen.

Der Kleinunternehmerverband FSB fordert eine Ausweitung des aktuellen Kreditsystems, damit Firmen ihre Gebäude grüner gestalten. Kapital zu finden sei das größte Problem für KMU, doch ein zinsfreies Kreditvergabeprogramm für energieeffizientes Material habe dabei geholfen, dieses Hindernis zu überwinden.

Dass beinahe die Hälfte der KMU in Großbritannien ihr Geschäftsgebäude nur mieten (häufig weniger als fünf Jahre) und deswegen kein Geld in energieeffiziente Renovierungen stecken möchten, erschwert die Lage.

Der FSB möchte staatliche Investitions-Anreize für mehr Energieeffizienz. KMU könnten eine riesige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel in Großbritannien spielen, so John Walker, Landesvorsitzender des FSB. Man dränge die Regierung dazu, mit dem in dieser Legislaturperiode erwarteten Energiegesetz die Potenziale freizusetzen. Sollten die richtigen Maßnahmen jetzt getroffen werden, hätten die Kleinunternehmen das Potential, CO2-Emissionen deutlich zu senken und gleichzeitig das wesentliche Wirtschaftswachstum zu bringen, das Großbritannien so dringend brauche.

Diese Position unterstützt auch Mike Childs, der Leiter der Klimapolitik bei Friends of the Earth. Er unterstreicht, dass KMU stark von einer Senkung ihrer Emissionen profitieren könnten. Durch besser isolierte Büros und die Erzeugung von sauberen Energien würden sie Unmengen an Strom sparen. Außerdem würden auf diese Weise neue Arbeitsplätze für Dachbodenisolierer, Dachdecker und Facharbeiter geschaffen.

Slowakische KMU sehen Nachteile der grünen Revolution

In der Slowakei werde die Rolle der KMU in der grünen Revolution durch die Frage, was der Begriff grüne Revolution eigentlich bedeute, zusätzlich erschwert, berichtet EURACTIV Slowakei. Milan Chromik von der nationalen Agentur für die Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen (NADSME) sagte, das Phänomen sei nicht allgemein akzeptiert als ganzheitlicher Ansatz für Umweltprojekte und Nachhaltigkeit. Stattdessen werde es häufig als eine neue Art der Organisation sozialer, politischer und wirtschaftlicher Beziehungen präsentiert. Diese Beziehungen seien beeinflusst von multinationalen Unternehmen. Slowakische KMU seien häufig nur deren Auftragnehmer.

Chromik sieht in der grünen Revolution auch eine gewisse Bedrohung. Es gebe ein fundamentales Problem bei der Verbindung grüner Initiativen mit der industriellen Revolution und der Leitung der modernen industriellen Gesellschaft. Wohingegen die industrielle Revolution der Motor des Unternehmertums gewesen sei, werde die grüne Revolution als Bremse für das Geschäft von den KMU betrachtet.

Als ein weiteres Problem erachtet er das Niveau der Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für Ausbildung. Diese Ausgaben seien mit der Entwicklung grüner Initiativen direkt verbunden. Revolutionen seine immer gefolgt von Chaos und bürokratischen Lasten, so seine Warnung. Große Firmen hätten in der Slowakei größere Chancen, einen grünen Vertrag zu gewinnen. Er betonte, die slowakische Umweltschutzstrategie konzentriere sich primär auf den Schutz natürlicher Ressourcen. Grüne Investitionen seien jetzt und bleiben auch in Zukunft zweitrangig. Deswegen sei die Wettbewerbsfähigkeit der KMU bei grünen Verträgen geschwächt. KMU in der Slowakei sind zumeist lediglich Auftragnehmer großer Unternehmen. Deswegen seien die Art der grünen Verträge und die Bandbreite der Umsetzung von den großen Firmen vorgegeben. Große Unternehmen und nicht KMU hätten die Möglichkeit, Programme in der Umweltentwicklungsstrategie zu nutzen.

Polen investieren in grünen Energiesektor

In Polen sei der Energiesektor, der traditionell auf Kohle basiert, im Begriff, sich sehr schnell zu verändern, berichtet EURACTIV Polen. Investoren haben bereits die Konstruktion von Windparks im Wert von 80 Milliarden Zloty (20 Milliarden Euro) angekündigt, sowie den Bau von Biogasanlagen im Wert von zehn Milliarden Zloty (2,5 Milliarden Euro). Finanzierungsquellen für solche Projekte sind unter anderem EU-Gelder und Regierungsprogramme.

Der Bau von Energieanlagen aus erneuerbaren Quellen zieht sowohl die Investition der Regierung als auch die der Unternehmer an. Polen errichtet Europas zweitgrößte Biogasanlage in der Nähe von Szczytno. Die Anlage, die eine Kapazität von 13,7 MW haben wird, soll etwa 200 Millionen Zloty (50 Millionen Euro) kosten.
Der Verkauf von grüner Energie werde ihnen eine zusätzliche Einnahmequelle bieten, da die Kosten der landwirtschaftlichen Produktion stetig steigen, so Zbigniew Ronkiewicz, Direktor von PPHU Agronex. Die Firma will vom neuen Zuschussprogramm profitieren, das vom nationalen Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft eingeführt wurde. Im Gegensatz zu EU-Programmen setzt der Fonds keine Obergrenze in der Finanzierung und hat deswegen großes Interesse erregt.

Der Fonds gab 500 Millionen Zloty (125 Millionen Euro) über drei Jahre hinweg für Zuschüsse und Kredite an landwirtschaftliche Biogasanlagen aus. Die Grundvoraussetzung ist, dass der Wert der Investition mehr als zehn Millionen Zloty (2,5 Millionen Euro) betragen musste. Für kleinere Projekte sollten Investoren regionale Förderungen nutzen.

Allein in diesem Jahr brachten Firmen Gelder für 103 Biogasprojekte auf und nutzten dabei sowohl europäische als auch  polnische Quellen. Sie brachten 2,4 Milliarden Zloty (600 Millionen Euro) zusammen. Schätzungen des Instituts für Erneuerbare Energien zufolge sind 300 weitere Investitionen dieser Art in Vorbereitung. Deren Bau wird etwa neun Milliarden Zloty (2,25 Milliarden Euro) kosten.

Das Potential des polnischen Biogasmarktes sei mit dem deutschen Markt durchaus vergleichbar, so Przemyslaw Mroczkowski vom Institut für Erneuerbare Energien. Wenn alle geplanten Projekte bis 2020 anlaufen, wird Polen 20 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen.

Die tschechische Solarindustrie blüht, die Windkraft lässt nach

In der tschechischen Republik machen grüne Industrien unterschiedliche Erfahrungen, berichtet EURACTIV Tschechien. Während die Photovoltaikindustrie zurzeit blühe, was viele neue Arbeitsstellen schaffe und die rasche Entwicklung von Unternehmen bedeute, sei die Situation in der Wasserenergieindustrie eher konstant. Derweil lasse der starke Anstieg in der Windenergieindustrie, der 2006 identifiziert wurde, langsam nach. Einige Unternehmen weigern sich sogar, das Wort "Revolution" in Verbindung mit der grünen Industrie zu benutzen.

Grüne Unternehmen sorgen sich auch, dass eine bessere öffentliche Förderung, eine erhöhte politische Unterstützung und weniger Bürokratie in anderen europäischen Ländern bedeuten würden, dass tschechische Unternehmen hinter lokalen Konkurrenten zurückbleiben würden.

Unternehmer haben EURACTIV berichtet, sie seien im Allgemeinen überzeugt, dass die Idee grüner Jobs kein Hirngespinst sei, sondern eine echte Geschäftsmöglichkeit biete. Sie stimmten zu, dass sich die tschechische Industrie noch am Beginn ihrer Entwicklung befinde und es noch viel zu tun gebe.

EIB leiht 550 Millionen Euro an italienische KMU für grüne Projekte

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und UniCredit Leasing haben sich zusammengeschlossen, um KMU und Umweltprojekten 550 Millionen Euro anzubieten. Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energie und der Umweltinfrastrukturen tätig sind, können die beiden neuen Kreditlinien nutzen, die die EIB UniCredit verliehen hat. Der italienische Kreditgeber hat im letzten Jahr bereits dazu beigetragen, EIB-Kredite im Wert von über einer Million Euro an kleine Unternehmen zu verteilen.

Diese Kredite würden die Beziehung, die mit UniCredit – einem der Hauptpartner der EIB – geknüpft wurden, in ihren Geschäften in Italien, im Rest der Europäischen Union und in Nachbarländern stärken. In Italien würden sie die einheimischen Unternehmen unterstützen, zu einer Zeit, in der es wesentlich sei, die grünen Elemente des Wirtschaftsaufschwungs zu fördern, sagte der Vizepräsident der EIB Dario Scannapieco, der für die Finanzierung der Geschäfte in Italien, auf Malta und dem Westbalkan zuständig ist. Der stellvertretende Vorstandsvorsitze von UniCredit, Sergio Ermotti, sagte, die strategische Partnerschaft werde zur Förderung des Wachstums unter den italienischen KMU beitragen.

Grüne Jobs in Rumänien

Steven Borncamp, Präsident des Romania Green Building Council, sagt, KMU sind in einer guten Position, um von der grünen Revolution zu profitieren. Man wisse von den Mitgliedsfirmen, dass sie anfingen, grüne Lösungen an ihre Kunden zu verkaufen. Sie selbst kauften als Organisation grüne Büromaterialien und nutzten grüne Dienstleister für die Druckaufgaben. Dabei nutzten sie laut Borncamp rumänische Unternehmen, die speziell gegründet wurden, um umweltfreundliche Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Borncamp selbst habe seinen "Traumjob" und sehe immer mehr Menschen, die an grünen Projekten arbeiteten, sowohl in großen als auch in kleinen Unternehmen. Er sei beeindruckt gewesen von der Fähigkeit einiger großer Unternehmen, sich trotz einer problemreichen Wirtschaftslage auf Themen wie die Nachhaltigkeit zu konzentrieren. Eine der größten Herausforderungen für jede Firma sei es, ihr Personal motiviert zu halten. Eine grüne Arbeitsphilosophie könne denjenigen Arbeitnehmern zusagen, die für ein Unternehmen tätig sein möchten, das den Planeten respektiert. Menschen aus allen Milieus seien heutzutage umweltbewusst.

Corneliu Belciug, Programmleiter bei der Green Revolution Association, deutete an, dass größere Firmen besser geeignet seien, grüne Dienstleistungen anzubieten. Die Profite für kleinere Unternehmen kämen aus dem Verkauf von Dienstleistungen an größere Firmen. Die Situation werde sich mit der Zeit verbessern, vielleicht in fünf oder zehn Jahren – zu Beginn werde der größte Profit jedoch an die großen Unternehmen gehen. Belciug besteht darauf, dass grüne Jobs keine Träumerei seien und sich bereits verwirklichen. In einigen Fällen bedeute dies, man müsse Menschen für neue Arten der Arbeit trainieren, in anderen Fällen müssten existierende Fertigkeiten an neue Möglichkeiten angepasst werden. Rumänische Fachschulen werden in Zukunft Studenten ausbilden, von denen einige sich auf dieses neue Gebiet spezialisieren werden. Neue Fertigkeiten und Qualifikationen werden benötigt und auf diese Weise werden auch grüne Jobs entstehen, so Belciug.

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