FBI zur Unterstützung nach Cyber-Angriff in Tirana eingetroffen

Ein FBI-Team wurde nach Tirana entsandt, um die Ermittlungen zu dem Cyberangriff zu unterstützen, der vor einigen Wochen gegen die Institutionen des Landes gerichtet wurde.

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"Diese gründliche Untersuchung, die vom FBI und anderen Strafverfolgungsbehörden durchgeführt wird, wird uns alle Daten darüber liefern, wie es zu dem Angriff kam und woher er kam, auch wenn einige davon heute schon bekannt sind", sagte die Ministerin für Infrastruktur, Belinda Balluku. [REDPIXEL.PL/Shutterstock]

Ein FBI-Team wurde nach Tirana entsandt, um die Ermittlungen zu dem Cyberangriff zu unterstützen, der vor einigen Wochen gegen die Institutionen des Landes gerichtet wurde.

Dies gab die stellvertretende Premierministerin und Ministerin für Infrastruktur, Belinda Balluku, bei einer Inspektion der Generaldirektion für Straßenverkehr bekannt.

Balluku sagte, dass Maßnahmen ergriffen werden, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern.

„Diese gründliche Untersuchung, die vom FBI und anderen Strafverfolgungsbehörden durchgeführt wird, wird uns alle Daten darüber liefern, wie es zu dem Angriff kam und woher er kam, auch wenn einige davon heute schon bekannt sind“, sagte Balluku.

Der Angriff legte im Juli alle Online-Regierungsdienste und Websites tagelang lahm, und es dauerte Wochen, bis sie wieder in Betrieb genommen werden konnten.

Die Abschaltung betraf die Websites des Parlaments und des Büros des Premierministers sowie e-Albania, das Regierungsportal, das alle Albaner:innen sowie ausländische Einwohner:innen und Investoren nutzen müssen, um eine Vielzahl an öffentlichen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Nach Angaben der Nationalen Informationsagentur wird der Cyberangriff einem ausländischen, staatlichen Akteur zugerechnet.

„Diese Aggression wurde von einem anderen Staat organisiert. Wir haben noch nicht alle Beweise, um zu bestimmen, welches der beiden Länder, die wir stark verdächtigen, [den Angriff] angeordnet hat. Dies ist der heikelste Teil der Ermittlungen,“ sagte der albansiche Premierminister Edi Rama Mitte Juli.