Finnland steigert Windkraftkapazität um 75 Prozent
Ein Ausbau der Windenergiekapazität um 75 Prozent im Jahr 2022 habe dazu geführt, dass ausländische Investitionen in Finnland deutlich zugenommen hätten und das Land seinen Klimazielen nähergekommen sei. Zu dem Ergebnis kommt ein neuer Bericht des finnischen Windenergieverbands (FWPA).
Ein Ausbau der Windenergiekapazität um 75 Prozent im Jahr 2022 habe dazu geführt, dass ausländische Investitionen in Finnland deutlich zugenommen hätten und das Land seinen Klimazielen nähergekommen sei. Zu dem Ergebnis kommt ein neuer Bericht des finnischen Windenergieverbands (FWPA).
In Finnland wurden im vergangenen Jahr insgesamt 437 neue Windturbinen in Betrieb genommen, was zu einem Anstieg der Windenergiekapazität um 75 Prozent führte. Das Land verfügt nun über 1.393 Windturbinen, die zusammen eine Leistung von 5.677 Megawatt erbringen.
Der Anteil der Windenergie am Gesamtenergiemix des Landes liegt inzwischen bei durchschnittlich 10 Prozent, und es wird erwartet, dass diese Zahl noch weiter steigen wird, da viele Turbinen bis Ende des Jahres mit der Stromerzeugung begonnen haben, so dass sich dies erst in den Zahlen für 2023 niederschlagen wird.
Der positive Trend bei der Windenergie dürfte sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen.
Ausgehend von den veröffentlichten Investitionsentscheidungen und den im Bau befindlichen Projekten wird erwartet, dass Finnland bis Ende 2025 mindestens 3.200 Megawatt neue Windenergiekapazität produzieren wird. Bis dahin soll die Windenergie etwa 28 Prozent des Stromverbrauchs decken.
Ausländische Investitionen in finnische Windparks sind ebenfalls sehr hoch: Die abgeschlossenen Projekte haben dem Land insgesamt etwa 2,9 Milliarden Euro eingebracht.
Statistiken des finnischen Windenergieverbands sind über 47 Prozent der auf dem Staatsgebiet genutzten Windenergie in finnischem Besitz.