Flugkrise in nördlicher EU nach Vulkanausbruch in Island

Der Ausbruch eines Vulkans in Island hat Störungen in Nordeuropa verursacht, als eine Aschewolke den Flugverkehr in Brüssel und anderweitig zum Stillstand brachte.

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Die Ökosteuer soll dem Staat jährlich gut 180 Millionen Euro einbringen. [epa]

Der Ausbruch eines Vulkans in Island hat Störungen in Nordeuropa verursacht, als eine Aschewolke den Flugverkehr in Brüssel und anderweitig zum Stillstand brachte.

Die Aschewolke ist für das menschliche Auge weitestgehend unsichtbar, besteht aber aus extrem feinen Steinpartikeln, die extrem gefährlich werden können, wenn sie von Flugzeugturbinen eingesaugt werden. Dies zwang die Flugbehörden dazu, schnell und entschieden vorzugehen.

Die wesentliche Masse der Wolke ist über Skandinavien abgetrieben, während eine Reihe anderer nördlicher Länder, darunter Belgien und Großbritannien, ihren nationalen Luftraum bis auf Weiteres vollkommen gesperrt haben.

Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es so aus, als ob der britische Luftraum bis mindestens Freitagmorgen (16. April), 7 Uhr britischer Zeit gesperrt bleiben wird.

Eine Twitter-Nachricht der BBC nahm eine humorvolle Sicht der Dinge ein. Bezogen auf die isländische Bankenkrise, bei der britische Investoren einen Ersatz ihrer verlorenen Ersparnisse erwarten (EURACTIV vom 1. März 2010), hieß es: "Island: Wir sagten, schickt Kohle, nicht Asche."

Indes wurde der belgische Luftraum heute (15. April) um 16.30 Uhr MEZ gesperrt, was zu großem Frust im EU-Viertel führte, da Flüge am Donnerstag und Freitag normalerweise rappelvoll mit Pendlern – Beamten, Journalisten, Angestellten aus der Privatwirtschaft – sind, die am Wochenende in ihre Heimatländer zurückkehren.

Vollständige Teilnahme am polnischen Staatsbegräbnis am Sonntag erwartet

Indes sagten polnische Diplomaten, die von EURACTIV kontaktiert wurden, das für Sonntag geplante Staatsbegräbnis für die 96 polnischen Staatsvertreter, die bei der Flugzeugkatastrophe letzten Samstag ums Leben gekommen waren (EURACTIV vom 10. April 2010), werde nicht verschoben.

Warschau geht derzeit davon aus, dass alle EU-Regierungschefs und Würdenträger teilnehmen werden können, da sie genügend Zeit haben vorauszuplanen und eine mögliche weitere Sperrung des Luftraums in ihre Planungen einzubeziehen.