Gabriel hofft auf US-politische Kurswende in Syrien
Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien hofft Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) auf eine klare Abgrenzung der Vereinigten Staaten zum Assad-Regime.
Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien hofft Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) auf eine klare Abgrenzung der Vereinigten Staaten zum Assad-Regime.
Er habe die Sorge gehabt, dass der Fokus der neuen US-Regierung auf den Kampf gegen den Terrorismus „dazu führt, dass man sich letztlich mit Assad arrangiert“, sagte Gabriel am Dienstag dem ZDF-„heute journal“.
Die jüngsten Äußerungen aus Washington könnten auf eine klarere Distanzierung vom syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hindeuten: Wenn Washington nun kein Arrangement mit Assad anstrebe, „dann können wir das nur begrüßen“, sagte Gabriel.
Die USA hatten in Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff öffentlich „einseitige Maßnahmen“ gegen die syrische Regierung erwogen. Mit dem Angriff seien „eine Menge Linien überschritten“ worden, hatte US-Präsident Donald Trump am Dienstag gesagt. Seine Einschätzung des syrischen Präsidenten Assad habe sich „sehr geändert“.