Gemeinschaftsangebot erhält GALILEO-Konzessionsvertrag [DE]

Der Konzessionsvertrag für den Bau und Betrieb des Satellitennavigationssystem GALILEO geht an das Gemeinschaftsangebot zweier Konsortien, die ursprünglich in direkter Konkurrenz zueinander standen, Eurely und iNavSat. Aufgrund der Bündelung ihres Know-hows wird das Projekt voraussichtlich höhere kommerzielle Einkünfte erwirtschaften können.

Der Konzessionsvertrag für den Bau und Betrieb des Satellitennavigationssystem GALILEO geht an das Gemeinschaftsangebot zweier Konsortien, die ursprünglich in direkter Konkurrenz zueinander standen, Eurely und iNavSat. Aufgrund der Bündelung ihres Know-hows wird das Projekt voraussichtlich höhere kommerzielle Einkünfte erwirtschaften können.

Das ‚Galileo Joint Undertaking’ (GJU) – ein Gemeinsames Unternehmen, welches mit der Überwachung und Vorbereitung der Durchführung der ersten Phase des Projekts beauftragt worden ist – hat am 27. Juni 2005 entschieden, dass Eurely und iNavSat gemeinsam als Konzessionäre für den Bau und Betrieb von GALILEO verantwortlich sein sollen. Die beiden Konsortien hatten sich im Mai 2005 zusammengetan, als GJU verlauten ließ, es falle ihm schwer, zu entscheiden, wer den Vertrag erhalten solle.

Laut GJU beinhalte das am 20. Juni eingereichte Gemeinschaftsangebot eine „bedeutende Verringerung der finanziellen Zuschüsse des öffentlichen Sektors und einen Anstieg der erwarteten kommerziellen Einkünfte“.

Das neue Konsortium Eurely/iNavSat wird gemäß den Vertragsbedingungen, die bis Ende 2005 ausgehandelt werden sollen, für den Bau (2006-2007) und den Betrieb (ab 2008) von GALILEO zuständig sein. Die privatwirtschaftlichen Konzessionäre sollen von einer Gemeinschaftsagentur (‚Aufsichtsbehörde’) beaufsichtigt werden.