Hoffnung im Ukraine-Konflikt: Putin ordnet Truppenabzug an
Monatelang sorgte Russlands Präsident Wladimir Putin mit der Stationierung von russischen Soldaten an der ukrainischen Grenze für Kritik seitens der Regierungen in Kiew und des Westens. Doch schon bald soll dort kein einziger russischer Soldat mehr stehen.
Monatelang sorgte Russlands Präsident Wladimir Putin mit der Stationierung von russischen Soldaten an der ukrainischen Grenze für Kritik seitens der Regierungen in Kiew und des Westens. Doch schon bald soll dort kein einziger russischer Soldat mehr stehen.
Russlands Präsident Wladimir Putin zieht seine Soldaten, die sich in der Nähe der ukrainischen Grenze befinden, ab. Nach dem Ende von Militärübungen in der Region Rostow sollten die Soldaten in die Kasernen zurückkehren, teilte das Präsidialamt am Sonntag auf seiner Webseite mit.
Putin habe die Anordnung nach einem Gespräch mit Verteidigungsminister Sergej Schoigu gegeben. Betroffen seien 17.600 Soldaten. Die Nachrichtenagentur RIA meldete unter Berufung auf das Verteidigungsministerium, der Abzug habe bereits begonnen. Russische Medien hatten zuvor von der Anweisung berichtet.
Die Anwesenheit der Truppen in Grenznähe hatte die Spannungen in der Ukraine-Krise weiter erhöht. Putin trifft sich möglicherweise bei dem Europa-Asien-Gipfel (Asem) am 16. und 17. Oktober in Mailand mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.
Die Führung in Kiew und der Westen hatten die Stationierung russischer Truppen in der Nähe der Konfliktregion als Provokation kritisiert.