Hübner macht auf wachsendes Wohlstandsgefälle zwischen EU-Regionen aufmerksam [DE]
Obwohl das Wachstum in den ärmsten Regionen der EU am höchsten ist, wächst das Wohlstandsgefälle in der erweiterten Union laut Regionalkommissarin Hübner weiter.
Obwohl das Wachstum in den ärmsten Regionen der EU am höchsten ist, wächst das Wohlstandsgefälle in der erweiterten Union laut Regionalkommissarin Hübner weiter.
Am 17. Mai hat die Kommission einen Bericht über die Verfassung der EU-Regionen veröffentlicht aus dem hervorgeht, dass die Kluft zwischen den armen und reichen Regionen in der EU wächst: „Ungefähr 140 Millionen Menschen leben in Regionen, deren BIP unter oder bei knapp 75 % des EU-Durchschnitts liegt“, so die für die EU-Regionalpolitik zuständige Kommissarin Danuta Hübner.
In den neuen Mitgliedstaaten gilt dies für etwa 90 % der Gesamtbevölkerung. Die einzigen Ausnahmen bilden Prag, Bratislava, Budapest, Zypern und Slowenien. In der EU-15 betrifft dies 13 % der Bürger.
So drängt die Kommissarin denn auch darauf, dass die Mitgliedstaaten noch unter dem luxemburgischen Ratsvorsitz zu einer Einigung über den nächsten Finanzrahmen der EU kommen, die „es ermöglicht, die Herausforderung des Zusammenhalts auf angemessener Ebene anzugehen“.
Im Zeitraum von 2007 bis 2013 soll sich der Haushalt für die Instrumente der EU-Kohäsionspolitik nach einem Vorschlag der Kommission auf 336,1 Milliarden Euro belaufen. Hiervon sollen 97 % den ärmsten Regionen zugute kommen.